Stendal
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Von August bis September 2017 darf ich im Rahmen des Stipendiums der Kaschade-Stiftung für sechs Wochen in Stendal verweilen. Ganz wie gewohnt, nehme ich mit Stift und Papier die Alltagsszenen auf, die mir besonders ins Auge fallen, zunächst einmal die vielen krummen Fachwerkhäuschen, die großenteils ältere Einwohnerschaft, die Ruhe, manchmal Stille, dagegen die Geselligkeit auf Markt und Einkaufsstraße, als ginge man nur shoppen, um Leute zu treffen, und dass sich jeder hier zu kennen scheint: Überall grüßt sich jemand oder hält an, um "nur mal kurz zu quatschen". Auch ich werde immer wieder "angequatscht", was ich hier mache - ein Künstler fällt dem Stendaler sofort ins Auge - und komme auf die Art schwierig zum zeichnen, schon gar nicht unbemerkt.
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