Corona
2021
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>>Teil 5

„Jetzt impfen!“

„HRK-Präsident appelliert an Studierende und Beschäftigte: Jetzt impfen!“ „Im Mittelpunkt aller Maßnahmen zur Kontrolle und Bewältigung der Corona-Lage wird ab dem Herbst die sogenannte 3G-Regel (Zutritt nur für geimpfte, genesene oder getestete Personen) stehen, wie sie die Hochschulen bereits in ihren Planungen für das Wintersemester vorsehen. [...] Da die Hochschulen keine kostenlosen Tests bereitstellen können, appelliere ich erneut an alle Studierenden und Beschäftigten, sich jetzt impfen zu lassen.“ Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. www.uni-weimar.de, 11.8.

P: Wer weiß, wie teuer die Tests sein sollen, K weiß nicht, ob er seine Arbeit behalten kann, und ich darf wahrscheinlich nicht mehr in die Uni.
Z: Ach, woher hast du das denn? Ich würde nicht alles glauben, was du irgendwoher gehört hast.
P: Von den Uni-Leitungen!
Z: Ach Unsinn, da hat irgendwer was verbreitet! Wahrscheinlich hat nur mal irgendeiner ne Andeutung gemacht. Aber nur weil da was „durchsickert“ das sind doch keine Beschlüsse, dass da jetzt Panik gemacht wird!
P: Ich versteh nicht. Das sind offizielle Rundmails der Leitung direkt an uns und Web-Seiten, Nachrichten von Rektoren und Profs, K hats im Büro, und wird's doch überall in den Medien angesagt!
Z: Ja und, dann impft euch doch! Wo ist das Problem?
P: Kann ja sein, dass der Stoff gut ist, aber weiß man‘s? Das schreiben die Hersteller doch selber auf ihre Produkte drauf, dass über Langzeitwirkung nichts bekannt ist! Woher auch, sinds Hellseher? Ks Arzt hat abgeraten, Hildes Arzt, jeder kennt mehrere Leute mit schweren Nebenwirkungen, Ks Kollege in mittlerem Alter mit Herzinfarkt paar Tage danach, vor aller Augen - ist die ganze Mannschaft natürlich erschrocken und will sich nicht impfen lassen, lassen sich lieber als Leugner bezeichnen.
Z: Also ich hatte nichts und alle, die ich kenne.
P: Ks Kollegin drei Tage Fieber im Bett, …
Z: Na, mein Gott, soll sie froh sein, lieber paar Tage Fieber als tot an Corona!
P: Wieso tot? Die offizielle Sterberate an Corona für unser Alter ist um die Null Prozent! Was uns von Corona droht, ist offiziell Fieber, und da soll ich mich impfen, um wiederum Fieber zu bekommen? Und wie wenige haben Corona! Geimpft mit allen möglichen Nebenwirkungen sind nachher aber alle. Judith seit dem Sehprobleme, Arzt erzählt von Diabetes, wo Leute vorher vollkommen gesund waren …
Z: Wir müssen hier nicht über diese ganz seltenen Fälle reden. Dann dürfte man gegen gar nichts impfen, Pocken, Tetanus.
P: Was du meinst, sind normale Impfungen, die immun machen, und nicht Gentechnik gegen ein saisonales Vi …
Z: Ach! Jetzt wirds aber blöd, nein, das ist keine Gentechnik!
P: Wie? Klar, mRNA-Impfung ….
Z: Nee, also nee, es wurde ausdrücklich in den Nachrichten immer gesagt, dass das keine Gentechnik ist! Und neu ist das auch nicht, das wird seit Jahren angewendet!
P: Na, seit Jahren als Gentherapie an Krebs-Kranken, aber nicht präventiv an Gesunden, und bis vor kurzem war‘s gar nicht erlaubt, …
Z: Du meinst, es kommt aus der Gentherapie, aber ist doch was andres als Gentechnik!
P: Es wird nicht wie bei manch andrer Impfung ein totes Virusteil eingespritzt, sondern eine gentechnisch hergestellte Messenger-Ribonukleinsäure, die in unsern Zellen …
Z: Na, ist doch schön, die Technik macht eben auch Fortschritte!
P: Aber doch nicht ohne ausreichende Tests! Sowas in Massen zu verabreichen, ohne die Folgen zu kennen, … jetzt ists nur eine Notzulassung, aber muss sich jeder damit impfen.
Z: Musst du ja nicht.
P: Ansonsten nicht studieren.
Z: Och, aber P, (fassungslos kichernd), ihr guckt nicht zufüllig solche komischen Kanäle von diesen Leugnern, die sich jetzt Judensterne dran pinnen?
P: Judensterne? Was für Kanäle? Ne, kenn‘ ich jetzt nicht.
Z: Na, ich guck mir auch manchmal solche Kanäle von Nazis an, oder selbsternannten Journalisten, nur um‘s mal zu sehn, und da (kichernd) gibt es auch diese mit Judenstern, weil sie meinen, sie werden jetzt überall ausgeschlossen und verfolgt. Aber man muss doch nicht alles glauben!
P: Zum Glauben kommts ja gar nicht, man darf's nicht mal anhören: Kritiker werden aus Wiki und Youtube gelöscht, und im Mainstream garnicht eingeladen, renomierte Wissenschaftler!
Z: Irgendwelche selbsternannten. Wer bestimmt denn, wer echter Wissenschaftler ist?
P: Robert Melone, Erfinder der mRNS-Impftechnik? Bhakdi? John Joannidis, weltweit ranghoher Mediziner? Klaus Püschel wurde völlig übergangen, müssen sich von Laien diffamieren lassen, die sich’s zudem noch nicht mal angehört haben.
Z: Kenn ich jetzt nicht. Aber die können doch irren!
P: Aber der Mainstream nicht? Und deshalb Zensur? Und die Zahlen stimmen nicht, unsere Profs haben’s uns vorgerechnet.
Z: Na, wieso schließen sich eure Profs nicht zusammen und begehren öffentlich auf, wenn sie meinen?
P: Nee, im Gegenteil, sie beteuern überdeutlich, dass sie mit der Politik konform gehn. Kaum haben sie einen Einwand, überschlagen sie sich im Erklären, wie sehr sie die Maßnahmen auf jeden Fall trotzdem unterstützen.
Z: Siehst du! Und dann von Zensur reden. Alles nicht ernst zu nehmen.
P: Doch, Zensur haben wir auch, aber noch mehr, glaub ich, Selbstzensur.
Z: Also, dass zu wenig Kritik wäre, ist Quatsch. Informiert ihr euch mal? Das Fernsehn ist voller Kritik.
P: Naja, in sehr begrenztem Rahmen.
Z: Wahrscheinlich guckt ihr nur nicht richtig, ihr seid da so festgefahren, ich kenn das auch von mir, dass man voreingenommen ist und nicht abrückt, aber da muss man auch mal bereit sein, Selbstkritik üben. Das kann man lernen.
P: Indem man sich nur Mainstream anguckt?
Z: Guckt ihr Maybrit Illner?
P: Nicht so oft, nein. Manchmal …
Z: Solltet ihr vielleicht mal! Da ist viel Kritik und viele Infos neben den offiziellen Nachrichten! Wahrscheinlich seid ihr einfach nicht richtig informiert! Ihr guckt immer ins Internet, aber was da alles rumschwirrt!
P: Wir lesen nur im Internet, haben doch keinen Fernseher, aber was ist gegen das Internet? Wir lesen dort in den Mediatheken, Ard, Zdf , Tagesschau, Mdr, Ndr, Bayrischen, Focus, Spiegel, Welt, t-online, n-tv, naja steht oft wortwörtlich genau dasselbe drin, Klaus Schwab und WEF, Chomsky, Gates, Ray Kurzweil, aber nicht nur, sondern eben auch unbekanntere kritische Kanäle und Vorträge, ich weiß, soll man nicht, Rubikon, Norbert Häring, Paul Schreyer, Bonelli, manche meiner Profs haben öffentliche Auftritte im Internet, … , Kunstmessen, Galerien, alles im Internet, unsere Seminare sind vollständig online, Home-Office, aber da reicht die Zeit nicht, immer Illner zu gucken, sind wir eben aus Zeitgründen so schlecht informiert …
Z: Also wenn ich das höre, von wegen Gentechnik und Nebenwirkungen, nur weil da irgendwo einer was gesagt hat, heutzutag kann sich jeder einfach so ins Internet stellen und sagen, was er will …
P: Wer weiß denn, ob durch diese Spike-Proteine und Gerinnsel in kleinsten Kapillaren, nicht mancher auch in zehn Jahren Schlaganfall oder Krebs bekommt? Wenn's auf einmal viel mehr Kranke nach und nach gibt.
Z: Ach, in zehn Jahren! Gut, dann sterb ich gerne in zehn Jahren von der Impfung! Allemal besser als jetzt an Corona! Also weißte!
P: … sag doch sowas nicht!

19. September, Ampeln, Farben und Zusatzindikatoren

Reisen? Zuerst Corona-Karten suchen und Ampeln und Tabellen. Es gibt Apps, Web-Seiten, verschiedene private, offizielle, musst im Impressum suchen, wie offiziell und wie aktuell. Regierung-mv.de erklärt vier Farben: Rot, Orange, Gelb, Grün. Inzidenzampel.de macht aus Orange Gelb, aus Gelb Hellgrün, aus Grün Dunkelgrün und ändert sich je nach Klick: Auf der Deutschlandkarte ist Mecklenburg dunkelgrün, auf der Mecklenburg-Karte hellgrün. Corona-in-zahlen.de hat Dunkelgrün, Hellgrün, Gelb, Orange, Rot, Dunkelrot und Infektionsraten in Hellgelb über Lachsfarbe bis kräftig Rosa.

Mdr.de erklärt drei Ampeln, bitte konzentrieren!: Eine für den „Leitindikator“, das ist die 7-Tage-Inzidenz, in Rot, Hautfarbig, Gelb, Grün. Grün heißt Inzidenz unter 35, Gelb 35-99,9 = Warnstufe 1 und so weiter. Allerdings: „Höhere Warnstufe tritt nur in Kraft, wenn neben der Inzidenz mindestens eine der Zusatzindikatoren die höhere Stufe erreicht.“ Moment, das heißt? Die Warnstufe 1, Gelb, also die Inzidenz-stufe tritt erst in Kraft, wenn neben der Inzidenz... Nochmal: Wenn also neben der Inzidenz kein Zusatzindikator steigt, steigt auch die Inzidenz-Warnstufe nicht... Klettert etwa eine Inzidenz auf 200, aber bei gleich bleibenden Zusatzindikatoren, klettert die Warnstufe nicht, und stünde die Ampel weiter auf Grün, also auf Inzidenz unter 35 bei einer Inzidenz von 200, du weißt es nur nicht - Denn woran siehst du, ob deine Inzidenz von 200 wirklich auf Hautfarbe gestiegen ist, oder nicht doch wegen gleich bleibenden „Zusatzindikatoren“ weiter Grün bleibt für Inzidenz unter 35? Ob die Hotels und Einrichtungen es wissen? Der erste „Zusatzindikator“ ist Covid19-Patienten-im-Krankenhaus-Inzidenz, ebenfalls mit Nachkomma, und in selben Farben, und der zweite „Zusatzindikator“ Intensivstationen-Auslastung-durch-Covid19-Patienten-diesmal-in-Prozent ebenfalls in den Farben.

Wir suchen Deutschlands grünste Landkreise, laut bundesregierung.de Einreisetestpflicht aus Risikogebieten, Leipzig-Risikogebiet? Nein, betrifft uns nicht. Usedom gebucht. Sonntag abend erschrickt mich Christoph: „Weißt du was?!“ - Nein, wieso, was ist denn los? - „Das wird nichts!“ - Was, warum denn? - „Guck mal, was ich entdeckt habe!“ Grün bedeutet in Mecklenburg-Vorpommern „Anreisetests für Hotels“, nur in Mecklenburg-Vorpommern, speziell dort. Sonntag abend, Testzentren sonntags soweit garnicht geöffnet gewesen, vom Samstag hätte bis morgen garnicht mehr gegolten, morgen früh erst ab acht, fünfzig Meter lang Schlange stehen, wenn man dran kommt, mindestens halbe Stunde auf das Ergebnis warten, vor so langer Fahrzeit mit dem Zug... Das ist zu heikel, kommen wir womöglich nicht mehr an!

Die Reiseanbieter fragen freundlicherweise immer, warum man storniert hat: die Maßnahmen.

Inzidenz sinkt, Herbstwelle deutet sich an

„Inzidenz sinkt auf 62,5“ www.tagesschau.de, 24. Sept.

„Drosten: Herbstwelle deutet sich an“ www.tagesschau.de, 28. Sept.

„In einigen Bundesländern müssen Schülerinnen und Schüler bald keine Masken mehr im Unterricht tragen. “ www.tagesschau.de, 29. Sept.

„Krank trotz Impfung - warum?“
„auch in den Studien hatte keiner der Impfstoffe eine Wirksamkeit von 100 Prozent. Solche Impfdurchbrüche sind also normal, man kennt sie auch von anderen Impfstoffen.“ www.tagesschau.de, 24. Sept.

„Bundesweit Angriffe auf Impfzentren“ www.tagesschau.de, 25. Sept.

„YouTube sperrt Kanäle von RT Deutsch“ www.tagesschau.de, 28. Sept.

„YouTube sperrt Impfgegner“ www.tagesschau.de, 29. Sept.

„Reicht ein negativer Test oder dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in Restaurant, Konzert oder Club? Viele Gastronomen tun sich schwer mit der Entscheidung - und würden sie lieber der Politik überlassen.“ www.tagesschau.de, 28. Sept.

„Berlin - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich dafür ausgesprochen, die Rechte von Ungeimpften einzuschränken - unter anderem bei der Lohnfortzahlung für in Quarantäne befindliche ungeimpfte Arbeitnehmer. „Klar ist: Es gibt nur eine Entschädigung, wenn es für den Betroffenen unvermeidbar war. So steht es bereits im Gesetz. Ich will das nicht überstürzen, aber dem Grundgedanken stimme ich zu““, „Im öffentlichen Bereich, wo der Zugang für alle nötig ist, soll laut Bouffier ein Schnelltest nicht mehr genügen. Er gehe davon aus, dass ein PCR-Test nötig sein wird. Auch unterstütze er, dass private Unternehmen Ungeimpften den Zugang in ein Geschäft verwehren“ www.stuttgarter-zeitung.de, 13. September

Gruselrhetorik und Panikpolitik

„Ab 11. Oktober keine Gratis-Tests mehr! So viel müssen Ungeimpfte bald bezahlen“, „Seit Ende August gilt in Deutschland die Nachweis- und Testpflicht. Ab 11. Oktober fallen nun die kostenlosen Bürgertests weg. Für Ungeimpfte wird es dann richtig teuer. Experten rechnen mit einer kleinen Preisexplosion.“ www.focus.de, 29. September

„Umfragen würden zeigen, dass sich Menschen aus Protest gegen politischen Druck nicht impfen lassen. Deshalb forderte Hofmeister: „Es muss endlich Schluss sein mit Gruselrhetorik und Panikpolitik!““ www.aerztezeitung.de, 17. September

„Räte, die nicht geimpft, getestet oder genesen („3G-Regel“) sind, können an Ratssitzungen nordrhein-westfälischer Kommunen vorerst zwar weiter teilnehmen, müssen jedoch abgesondert sitzen.“ www.aachener-zeitung.de, 17. September

29. September, „Bitte melden Sie sich ab sofort für einen Termin auf folgendem Portal an:“

„An der Bauhaus-Universität Weimar gilt für die Teilnahme an Präsenzlehrveranstaltungen bis auf Weiteres die 3G-Regelung, d.h. Sie müssen entweder genesen, geimpft oder getestet sein, um an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen zu können. Tragen Sie in allen drei Fällen den Nachweis über Ihren Status stets bei sich.

SONDERIMPFTERMINE FÜR STUDIERENDE
Wir sind uns sicher, dass viele von Ihnen bereits geimpft sind und den vollen Impfschutz haben. Allerdings hatte noch nicht jeder und jede schon die Möglichkeit, einen Impftermin wahrzunehmen. Deswegen wollen wir alle diejenigen unterstützen und freuen uns, dass es Extra-Impftermine nur für Studierenden geben wird.
Im Rahmen der Initiative »Campus.Impfen« bietet sich allen Studierenden die Möglichkeit, sich ohne großen Aufwand und ohne große Hürden zum Beginn des Wintersemesters in Weimar impfen zu lassen. Dafür gibt es zwei Termine:

»Campus.Impfen«

Termine
Freitag, 8. Oktober 2021: 14:30 Uhr – 20:30 Uhr
Freitag, 15. Oktober 2021: 14:30 Uhr – 20:30 Uhr

Ort
Impfzentrum im Kino und Kulturzentrum »Mon Ami« (Stadtzentrum)
Adresse : Goetheplatz 11, 99423 Weimar

Verfügbare Impfstoffe:
BioNTech/Pfizer (mRNA-Impfstoff)
Johnson & Johnson (Vektorbasierter Impfstoff)

ANMELDUNG ZUM IMPFTERMIN
Bitte melden Sie sich ab sofort für einen Termin auf folgendem Portal an:
https://www.impfen-thueringen.de/campusimpfen/
Sie können auch spontan für eine Impfung entscheiden, es gibt genügend Termine und niemand wird abgewiesen.

MITZUBRINGENDE DOKUMENTE UND SONSTIGES
Folgende Unterlagen müssen Sie bereithalten:
1. Ihre Thoska
2. einen Stift
3. den Krankenversicherungsnachweis oder Ihre Krankenversicherungskarte
4. einen Mund-Nasen-Schutz
5. falls vorhanden: Ihren Impfpass
6. falls vorhanden: Ihre Dokumente zur Medikamenteneinnahme, Allergieausweis etc.

BERATUNG
Vor der Impfung werden Sie durch den impfenden Arzt oder die impfende Ärztin medizinisch beraten - falls Sie es wünschen auch in englischer Sprache.

KREUZIMPFUNGEN
Sollten Sie schon mit einem anderen Impfstoff geimpft sein, der in Deutschland nicht anerkannt wird, können Sie auch die Möglichkeit einer sogenannten Kreuzimpfung klären.“

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1. Oktober

„Liebe Studierende, liebe Beschäftigte,

[...] Die Einhaltung der 3G-Regel wird stichprobenartig kontrolliert. Dafür werden eigens geschulte studentische Assistentinnen und Assistenten einzelne, durch ein Zufallsprinzip ermittelte Personen, um die Vorlage des 3G-Nachweises (Impfung/Genesung/negativer Test) sowie einen Identitätsnachweis (Thoska, Ausweis, Pass) bitten. Die Kontrolle findet entweder vor Beginn der Veranstaltung statt oder – bei Räumen mit weniger als 15 Sitzplätzen – während der Veranstaltung. Bitte haben Sie die entsprechenden Nachweise immer dabei [...]

Personen, die einen Testnachweis benötigen, können noch bis einschließlich 10. Oktober 2021 das Angebot für Antigenschnelltests in den städtischen Testzentren kostenfrei nutzen. Diese sind 24 Stunden gültig. PCR-Tests gelten 48 Stunden. Ab dem 11. Oktober 2021 wird die Bauhaus-Universität Weimar die Möglichkeit bieten, unter Aufsicht Selbsttests durchzuführen und eine 24 Stunden gültige Bestätigung darüber zu erhalten. Dies wird für alle Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen sowie für internationale Studierende, die mit einem nicht vom Paul-Ehrlich-Institut anerkannten Impfstoff geimpft wurden, kostenfrei sein. Personen, die sich nicht impfen lassen möchten, können einen entsprechenden Test selbst mitbringen und ebenfalls unter Aufsicht durchführen. Ort und Zeit der beaufsichtigten Selbsttests wird noch bekannt gegeben.

Die Hygienemaßnahmen aus dem Rahmenhygieneplan der Bauhaus-Universität Weimar gelten weiterhin: Medizinische Masken (OP- oder FFP2-Masken) müssen auf allen Verkehrswegen getragen werden und überall dort, wo 1,5 Meter Abstand nicht eingehalten werden können. Die Sitzplatzanzahl in Räumen ist weiterhin bis zu 50% reduziert, und Räume müssen regelmäßig gelüftet werden. Die Kontaktnachverfolgung ist weiterhin durchzuführen [...] “

Man möchte das Glück nicht herausfordern, vom Arzt eine Impf-Befreiung genehmigt zu bekommen. Wie Hildes Arzt gesagt hat, begeben sich Ärzte in Hausdurchsuchungs-Gefahr, wenn sie Masken- oder Impfbefreiungen ausstellen. Auch Christoph hat es noch nicht provoziert, seinen Arzt, der sagte: „Halten Sie sich das Zeug vom Leib“ zu bitten, ihm das schriftlich zu geben. Außerdem, wir möchten tatsächlich auch nicht. Das Nicht-Möchten überwiegt dermaßen, dass Christoph sich notfalls garnicht auf seinen Arzt beruft:

Die Chefin zu Christoph ins Zimmer, setzt sich zu ihm, Maske ab: „Ich bin geimpft, mir kann ja nichts passieren. Sie doch auch?“ - Christoph: Nein - „Sie sind doch nicht etwa Corona-Leugner?“ - Ne, ich hab Statistiken studiert. - „Darüber kein Wort mehr. Auf der Ebene will ich nicht diskutieren.“

Wir werden also Tests bezahlen, um den Beruf ausüben zu dürfen.

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4. Oktober

Rektor-Mail: Die Uni bietet Tests für Personal an.

Aber von wegen! Christoph von der Dienstberatung: Du glaubst es nicht! Ganze Kollegschaft an den Tisch gedrängt, alle mit 3-G, ich ohne was, dachte, ich bekäme hier Tests, große Aufregung: „Nein, die Uni hat doch hier keine Selbsttests! Sie glauben doch nicht, dass die Uni Ihre Tests bezahlt!“, sagt Frau Wiese empört, als der Chef aber dann doch einen Selbstest aus dem Schrank holt: „Hier bitte.“ Ich aufs Klo, erzählt Christoph, halbe Stunde, Anfang der Beratung verpasst, wusste garnicht, wie ich das anstellen soll - kam so eine Flüssigkeit raus, mir alles über die Hose, den ersten Test schonmal versaut.

„Arbeitgeber sind laut § 4 Abs. 1 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) dazu verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens zwei kostenlose Schnelltests pro Woche anzubieten, sofern die Arbeit nicht ausschließlich von zu Hause aus erledigt wird.“ www.bmas.de

„Die Art der Tests ist egal - es können Schnell- oder Selbsttests sein. Die Kosten für die Tests tragen die Arbeitgeber. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nicht verpflichtet, das Testangebot anzunehmen. Ebenso wenig ist eine Bescheinigungspflicht über das Testergebnis vorgesehen.“ www.bundesregierung.de, 13. September

Christophs Büro hat anderes vor: Er muss Tests nachweisen, aber auf eigene Kosten. Da verweist er auf die Rektor-Mail: Die Uni bietet Tests für Personal an. Die Chefin verneint: Dieser Satz gelte nur für Geimpfte, auch wenn das mit keinem Wort dort steht. Was? Geimpfte brauchen Tests? Nein.

Der ein oder andere Kollege kommt tatsächlich, wie verlangt, mit Ergebnis aus dem Testzentrum auf eigene Kosten. Das wird ein teurer Beruf!

Diskussionen, wie man die Studenten kontrolliert, stichprobenartig?

Die Kollegin völlig erkältet ohne Stimme schniefend neben Christoph, ohne Abstand, ohne Maske, ohne Test - weil geimpft. Vorbei die Zeit, wo du Gefährder warst. Geimpft darfst du alle andern anstecken. Wer es bekommt, selber Schuld.

Mengenlehre

„In früheren Pandemien gab es genau 2G: Genesen oder Gestorben. Wir leben in dem Luxus, ein drittes G zu haben - Geimpft.“, www.reddit.com.

Ein Mengenlehre-Problem. Denn genesen oder sterben kann man bekanntlich als Geimpfter sowie als Ungeimpfter. Geimpft steht somit schwerlich als Drittes neben Genesen oder Gestorben. Es steht vielmehr als Duo: Geimpft versus Ungeimpft. Beides schneidet jeweils die Menge der Genesenen und die der Gestorbenen, und eine dritte Menge: der nie Erkrankten, weder Genesenen, noch Gestorbenen - Was? Die gibt's auch?

Das Mengenlehre-Problem wird selbst Fachleuten nicht übel genommen: „Es wird ein anderes 3G geben: geimpft, genesen, gestorben“, droht eine Virologin!, www.t-online.de.

Die neue Religion

Ungeimpft: böser Gefährder, der ständig Tests nachweisen muss, und selbst dem Tod geweiht ist.
Geimpft: gut und gesund (obwohl man weiß, dass er anstecken und auch krank werden kann), von Tests befreit.
Auch der Genesene ist nicht erlöst: „das heißt beispielsweise mit Blick auf Long-Covid nicht immer gesund “, ebd.

Wie bei der Taufe, es führt nichts drum herum: Man meidet den Ungetauften, weil Übles von ihm ausgeht, da hilft's nicht, selbst getauft zu sein. Beide können bekanntlich krank werden. Wenn dem Getauften etwas passiert und er Umgang mit Ungetauften hatte, werden die wohl Schuld sein! Aber wenn dem Ungetauften etwas passiert, ist ebenfalls er Schuld und ist man schadenfroh: Er hätte sich taufen lassen sollen.

Lauterbach warnt: Ungeimpfte gefährden sogar Geimpfte. www.theeuropean.de, 10. August

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17. Oktober

Alles erkältet, K., N., das Söhnchen, Hilde, Viola, ich, Christoph, M., der Chef, die Sekretärin - Sachsen, Brandenburg, Thüringen, Polen. Noch nie erlebt, dass alle gleichzeitig, und manche so heftig. Und schalten wir morgens das Radio an: die Stimme aus der Gottesdienst-Übertragung - erkältet! Manche wirklich durch Kälte, Viola vom Wandern, Christoph und ich - wir haben's kommen sehen - vom anstrengendsten Unterrichtsbeginn, nach einem Jahr das erstemal Präsenz, Maßnahmenstress und abends draußen sitzen.

Man sitzt draußen nicht wegen der Infektionsgefahr: Selbst im stillsten Bad Lausick vor völlig menschenleerem Lokal muss der einzige Gast in der Kälte draußen sitzen, wenn er nicht Atteste vorweisen kann, dass er gesund ist. Der Kranke, also Gesunde ohne Beweis, muss im Kalten sitzen. Alle, die nicht amtlich beweisen können, dass sie gesund sind, sitzen im Kalten. Bis sie krank werden. Wir haben den alten Mann, den einzigen Gast in Bad Lausick, von Ferne fragen gehört: „Wirklich nur ein Bierchen, darf ich? Nur ein Bierchen! Draußen? Ja ja...“, demütig und deprimiert wie einer, der sich damit abgefunden hat, dass man ihn entfernt wie einen mit Pest. Man fühlt sich durchaus krank, wenn man wie ein Ansteckender behandelt wird. Wir kamen uns, als wir das sahen, so schmutzig vor, dass wir nicht auch Platz nahmen, sind umgekehrt.

Christoph ist in Leipzig raus beordert worden, in die Kälte, und jetzt wo wir krank sind, sagen die Tests immer negativ! Wenn man schon nirgends einkehren darf, sich unterwegs nicht aufwärmen und nicht trinken, und obdachlos herum irrt, oder um das zu vermeiden, von zu Hause nicht mehr weg kommt, nicht spazieren oder radeln kann, und nun sogar tatsächlich krank und ansteckend geworden ist, erwartet man wenigstens ein Positiv, um den ständig unterstellten Tatbestand endlich zu erfüllen! Viola hat sich vom Kalte-Luft-Atmen beim Wandern durch die Berge echte Lungenschmerzen geholt und einen schweren Infekt, und durfte bei der Ärztin nicht rein, musste vor der Tür in der Kälte warten. Denn es ist ja wahrscheinlich, dass Lungenschmerzen nach eisiger Luft auf das sogenannte neuartige Coronavirus zurückzuführen sind, bei einsamen Bergtouren. Alles, was sie bekam, war ein Abstrich, sag bloß - negativ, Corona-Symptome ohne Corona, na dann ist ja alles in Ordnung, und wurde nach Hause geschickt, denn solche Sachen darf man verbreiten.

Immer muss ich an die sogenannten Schwurbler denken, die schon im ersten Lockdown gesagt haben, es würde viel heftigere Infekte und Wellen geben, wenn man die kleinen, ständigen Immun-Updates über Monate verhindert. Ein Jahr lang Kontaktverbote in Schulen, geschlossene Unis, und plötzlich jetzt alles gleichzeitig öffnen?

Ohne Gnade

„Neue Normalität: stillende Mutter wird von Deutscher Bahn in Kälte geschickt
- Zusendung -
Mir wurde heute als stillende Mutter am Bahnhof München der Zutritt zur DB Lounge verwehrt, weil ich keinen Impfnachweis vorzeigen konnte! Obwohl in Zügen kein 3G gilt… stattdessen wurde ich als „verantwortungslose Mutter“ bezeichnet und wieder raus in die kalte Bahnhofshalle (5 Grad Außentemperatur) geschickt… um dort mein Kind zu stillen.
Ich hatte meinen Anschlusszug verpasst, trotz Voranmeldung - super ärgerlich, wegen inzwischen ja fast „gewohnter“ Zug-Verspätung. Noch ärgerlicher jedoch, wenn man wie ich mit Säugling reist. So war nicht nur mein Platz im Kleinkindabteil hinfällig, sondern es warteten auch 2 h Aufenthalt in München, bei 5 Grad und Regen. Ich ging dann zur DB Lounge, um dort zu fragen, ob ich zum Stillen kurz ins Warme darf, weil ich ja „dank" der Bahn in dieser misslichen Lage war, was mir verwehrt wurde…!“ t.me

„3-G-Wahnsinn: Mütter dürfen nicht zu ihren Babys
„Im Kantonsspital in Luzern sind neue Regeln eingeführt worden. In einigen Stationen gilt fortan eine Zertifikationspflicht. Wer also nicht geimpft, genesen oder getestet ist, bekommt keinen Zutritt. Dies betrifft auch Eltern, die ihre kranken Kinder besuchen wollen. Auch Frauen, die gerade entbunden haben, dürfen ohne Zertifikat nicht zu ihren Babys.“ www.wochenblick.at, 3. Okt.

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Pressefreiheit

„Ungeimpften weht der Wind immer stärker ins Gesicht.“ www.n-tv.de, 11. September

„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.msn.de, 12. September
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.sueddetusche.de
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.welt.de
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.t-online.de
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.tagblatt.de
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ www.stimme.de
„Vor neuer Verordnung: Ungeimpfte müssen sich warm anziehen“ meinka.de

„YouTube sperrt Kanäle von RT Deutsch“ www.tagesschau.de, 28. Sept.

„LIEBE UNGEIMPFTE: UNSERE GEDULD IST AUFGEBRAUCHT“ www.volksverpetzer.de, 17. September

„Ungeimpfte werden jetzt ausgehungert“ aktuellezeitkultur.wordpress.com, 14. Oktober

„Deutsche Supermärkte dürfen Ungeimpfte aussperren“ www.heute.at, 15. Oktober

„Hessens Supermärkte dürfen Ungeimpfte aussperren Deutschland hat einen neuen Corona-Flickenteppich. Während in Dresden etwa Weihnachtsmärkte fast ohne Maßnahmen geplant sind, können in Hessen Ungeimpfte nun sogar aus Supermärkten und dem Einzelhandel verbannt werden. Die Bevölkerung jedenfalls hat eine recht klare Meinung.“
Im Interview eine Passantin: „Wenn man sich die große Masse anguckt, glaub ich, jeder hat die Möglichkeit, sich - fast alle haben die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Und deswegen find ich, ist es gerechtfertigt.“
„Hamburg St. Pauli. Hier soll 2-G gelten. Richtig so, findet tatsächlich auch die Mehrheit der Deutschen. 58 Prozent stimmen heute morgen in einer Forsa-Umfrage für RTL und n-tv zu. 39 Prozent aber sind gegen eine solche scharfe 2-G-Regel für Weihnachtsmärkte.“ www.n-tv.de, 15. Oktober

Drostosophie

Christoph dachte, wegen der Testpflicht und hohen Kosten im Testzentrum, geht man nachher zum Hausarzt. Da sagt der doch, dass Tests an Gesunden ohne Symptome völliger Unsinn seien, das mache er nicht. Das sagen die sogenannten Schwurbler auf den Demos schon immer, wahrscheinlich von den Ärzten unter ihnen. Aber auch Drosten:

„Die asymptotischen haben kein Problem, die testet man auch nicht. [...] Also gucken wir doch nur nach Symptomen.“, „Wir wollen das gar nicht wissen, was da alles unterwegs ist. Wir müssen das nicht mehr wissen, denn die Elternhaushalte, die Geschwister und so weiter, die sind ja durch die Impfung geschützt. [...] wir können ja den Schülerinnen und Schülern sagen, habt ihr Symptome, müsst ihr zum Hausarzt [...] Dann wird beim Hausarzt eine PCR gemacht und dann wissen wir gleich mit Sicherheit, weil es eine PCR ist und nicht irgendeine Bande im Antigentest, dass das echt ist.“
„Hennig: Das heißt aber, das bisherige Modell Screening, regelmäßiges Screening mit Antigentests in der Schule, zwei-, dreimal die Woche, das hätte dann ausgedient, weil das zu viele Unsicherheiten hat, dann doch zu viel Quarantäne verursacht für alle?
Drosten: Ich würde das so pauschal nicht sagen. Ich würde schon sagen, es könnte auch so gehen, dass man mit Antigentestung arbeitet in diesem Betrieb. Gerade, wenn man sagt, wir testen nur Symptomatische mit Antigentest.“
www.nrd.de

„ Es ist ganz einfach: Wir haben diese Gs, die brauchen wir. Und wenn wir nichts Besseres haben als die Impfung, also wenn 2G nicht reicht, dann müssen wir dieses dritte G einfach dazutun, auch wenn es krepelig ist. Die Testung ist nicht so gut wie die Impfung, weil die Testung an sich keine Infektion unterbindet, sondern nur die darauffolgende Quarantäne, und das auch nur gesellschaftsweit, weil die Tests so imperfekt sind. Und dann eben, wenn wir jetzt wieder zum Kulturbetrieb kommen, Sie sagen jetzt Hamburg, das 2G-Beispiel. Ich finde das überhaupt nicht falsch. Es ist nur ein bisschen - vielleicht kühn, das jetzt schon zu machen. Die Testung wegzulassen. Aber in diesem Fall wird ja nicht die Testung weggelassen, sondern die Ungeimpften werden einfach nicht zugelassen von vornherein. Das ist ja das Kalkül, das, wie ich finde, auch durchaus meine Sympathie findet, auch wenn man das anders bewerten mag. Auch wenn ich als Wissenschaftler da komplett neutral sein sollte.“ (ebd.)

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18. Oktober, erster Präsenztag

Tests von acht bis zehn.
„Dies wird für alle Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen dürfen sowie für internationale Studierende, die mit einem nicht vom Paul-Ehrlich-Institut anerkannten Impfstoff geimpft wurden, kostenfrei sein. Personen, die sich nicht impfen lassen möchten, können einen entsprechenden Test selbst mitbringen und ebenfalls unter Aufsicht durchführen.

Erleichterung, als wir das erfahren haben! Keine teuren PCR-Tests! Keine Kündigung, keine Exmatrikulation, nur 80 Cent aus dem Rossmann. Und nicht bohren lassen, mit Nasenbluten und Brechreiz und was man gehört hat, sondern wir an uns selber. Den ich gekauft habe, soll man nur vorn in den Nasenflügeln machen.

Der Unterricht beginnt nachmittags, Testpflicht, das sogenannte Test-„Angebot“ morgens um acht, Zugfahrt anderhalb Stunden, heißt Aufstehen um fünf. Langer Tag! Für Ungeimpfte soll es schließlich „ungemütlich“ werden. Habe dort noch keine Wohnung, weil wer weiß, ob nicht bald wieder alles online und man die Wohnung für umsonst zahlt? Aufregung, den Weg zu diesem Center zu finden, mit Navi-App, und am Zaun hängen Schilder. Da ist es! Im Hof fünf Leute als Schlange vor dem Eingang, in vorgeschriebenen Abständen, einige maskiert, schweigend in Handys versunken, zweie erklältet am Schwatzen: „Letzte Woche alle erkältet, richtig viele fehlen. Ja krass, bei euch auch?“, während auch ich meinen Infekt nicht ganz zu unterdrücken schaffe. Von rechts kommt einer raus, beschwingt einen Zettel in der Hand, um ihn an der nächsten Ecke in die Tasche zu sortieren. Wie ein Schüler, der ein gutes Zeugnis bekommen hat. Und wieder kommt jemand raus, auch recht zufrieden, offenbar auch negativ. Wieviele Positive wird's wohl erwischen? Ich habe mich gestern zu Hause getestet, zum Üben, und dass ich nicht erst hier positiv überrascht werde. Ich kann mich beruhigen: Wenn gestern noch negativ, und vorhin völlig allein auf der Zugfahrt, wird's jetzt hoffentlich immernoch negativ sein. Aufpassen, dass man sich nicht beim Naseputzen was, woher auch immer, reinwischt. Oder nicht ein Virus von hinten hoch schnaubt.
Eine Studentin kommt nach mir: „Was, steht ihr alle an? Letzte Woche war leerer.“ Und noch etliche kommen, die Schlange wächst. Erstaunlich viele Ungeimpfte. Oder erstaunlich wenig? Im Alltag wagt man nicht, zu beichten, oder anonym wie in Laschets Wahlkampf eine Frau ohne Gesicht am Bildschirm. Aber hier stehen die Aussätzigen leibhaftig mit Gesicht und Namen herausgesondert, als Schlange der Ungeimpften. Wenn man bedenkt!: Wer jetzt noch nicht geimpft ist, so hartnäckig und mutwillig immernoch Ungeimpfter, ist natürlich sogenannter Impfgegner, Leugner, Schwurbler, Gefährder, Esoteriker, Aluhut, Nazi, dumm oder fehlinformiert? Mit Verständigungsproblemen, Migrationshintergrund, arbeitslos, oder aus sogenanntem sozialen Brennpunkt, asozial… hier hat man sie geballt vor sich! Die Mädchen vor mir? Hinter mir? Ich? Aber erstaunlicherweise, was man nach all den Darstellungen kaum glauben mag, sieht so ein Ungeimpfter rein äußerlich aus wie - wie soll ich sagen - man sieht ihm all das nicht an. Würde man ihn neben Geimpfte stellen, also neben die Guten, Gebildeten, Wohl-Informierten, Moralischen, man könnte sie äußerlich nicht unterscheiden. Es ist so, dass sie nachher in den Hörsälen unterschiedslos zusammen sitzen, in der Mensa, in Freundesgruppen, Familien. Jetzt kommt auch eine ältere, vornehme Dame raus mit ernstem, klugen Gesicht, Professorin? Wie schon immer gesagt wird: Man sieht den Nazis von heute das nicht mehr an! Was die Sache recht gefährlich macht. Gut, zugegeben, der ein oder andere mit Migrationshintergrund steht hier tatsächlich in der Schlange. Ob seine Ungeimpftheit wirklich von Verständigungsproblemen herrührt?
„Wer sind diese Ungeimpften?“ www.deutschlandfunk.de, 15. Sept.

Eine Gestalt erscheint im Eingang, vollkommen in blaue Tüte gehüllt, weiß FFP-maskiert, die Hände in weißen Latex-Handschuhen hochhaltend wie ein Arzt, der gleich los legt. Sie streckt fünf Finger aus und winkt eben so viele Leute rein. Ich sehe erstaunt durch die Glastür, wohin sie wohl im Düstern verschwinden. Bin jetzt die erste in der Schlange, beobachte in der spiegelnden Tür die Schlange hinter mir: Abstände, alle in Handys versunken. Lese die Schilder an den Scheiben: Links Öffnungszeiten für PCR-Tests, Zutritt nur ohne Symptome, nur für Gesunde, kein Zutritt mit Corona-Verdacht. Rechts für Studenten von acht bis zehn Uhr Selbsttests zu fünft unter Aufsicht, das ist für uns. Nach einiger Zeit kommen von Rechts immer mehr Zufriedene mit Zeugnis raus. Bis der verkleidete Mensch wieder in der Tür erscheint mit wieder fünf Fingern. Ich gehe rein, wo soll ich denn lang? Muss ich was vorzeigen? Ausweis? Arzt-Attest, ob ich zu denen gehöre, die sich nicht impfen lassen können oder zu denen, die nicht möchten und ihr Testmaterial selbst mitbringen? Ein Flur, huch, Desinfektions-Spender übersehen, die hinter mir desinfiziert sich fleißig. Schon steh' ich vor Papp-Wand-Stellagen, Raumteilern, rechts im Düstern lauter Rücken an Schüler-Tischen beim Testen, links im Neonlicht leere Tische - hier lang? „Ja links, hier rein bitte!“ Jeder an einen Tisch, auf jedem liegt Test-Zeug. Keiner fragt nach ärztlichen Attesten, ob man nicht geimpft sein kann oder möchte, ob man das Test-Zeug bekommt oder mitbringt. Ich gucke indiskret zu den andern rüber, was man machen muss. Die Verkleidete in Tüten-Anzug fragt, immernoch mit erhobenen Latex-Handschuh-Händen, ob wir Bescheid wüssten oder sie nochmal erklären soll. Ja bitte, könnten Sie's nochmal erklären? Jetzt wird sie menschlich, wo man die Stimme hört, sie ist Stotterer und klingt entspannt, zufrieden mit ihrer Arbeit hier. Während sie erklärt, ist eine Studentin schon routiniert am Hantieren, ich höre vor Aufregung nicht zu und muss dann alles von meiner Nachbarin abgucken. Erst dieses Tütchen öffnen, Dings hinlegen, dann das Tütchen, fünf mal in jedem Nasenloch herum, guckt jemand? Nein, alles mit Würde, Stäbchen ins Fläschchen, während dessen Zettel ausfüllen..., vier Tropfen auf das Dings. Viertel Stunde warten. Alle sitzen schweigend über Handys gebeugt, ein Nachtfalter klackt ständig zwischen den summenden Neon-Lampen herum und ich starre aufgeregt auf mein Test-Dings, dass da bloß kein Positiv kommen soll! Sieht gut aus. Bleibt auch gut. Erleichterung. Die Verkleidete ist zwischendurch weg, so genau wird's mit der Aufsicht nicht genommen, ja man könnte jetzt das Ding heimlich austauschen. Aber nicht nötig, sieht gut aus. Irgendwann rappelt ein Wecker und die Verkleidete kommt rum, sie unterschreibt meins - wofür ist sie so in Plastik gehüllt? Ich packe das Zeugs, das sogenannte kontaminierte Material zusammen zum Entsorgen: Hier rein? - „Ja genau, aber darf ich noch drauf gucken?“ und holt es wieder raus - nachdem die Unterschrift da ist, guckt sie drauf. „Gut.“ Erleichtert mit Zeugnissen werden wir entlassen.

Impfen ist nicht politisch, sondern: Piks für Sicherheit und Freiheit
„müsse stärker deutlich werden, dass die Impfung eine persönliche Gesundheitsentscheidung sei und keine politische Meinungsäußerung. Denn 18 Prozent der Ungeimpften sagen, für sie sei die Verweigerung der Impfung auch ein Ausdruck von politischer Unzufriedenheit.“ (ebd.)
„Piks für Sicherheit und Freiheit.“ www.n-tv.de, 6. September
„Freiheit und Sicherheit.“, Grundsatzprogramm der CDU. archiv.cdu.de
„Politische Gesprächsangebote an Impfzauderer Thiem“ www.sn.at, 28. Oktober
„Bundestagspräsidentin Bas bietet Kimmich Gespräch über Impfungen an“ rp-online.de, 31. Oktober



„Berlin setzt auf Döner statt auf Bratwurst“ www.n-tv.de, 13. September

„Dem Impfmuffel ans Portemonnaie. Debatte um Lohnfortzahlungen“ taz.de, 15. September - wenn nicht „ans Leder“.
„Verweigerung ist wie betrunken Auto fahren“ Jürgen Klopp über Impfgegner, www.rnd.de, 3. Oktober

„Impfmuffel ansprechen: Die letzten Impfmuffel: 6 Gruppen müssen wir noch erreichen, um die Pandemie zu beenden“, „Junge Frauen zögern oft noch, sich impfen zu lassen. Umso wichtiger ist es, sie aufzuklären.“ www.focus.de, 15. Oktober

„Mehr Aufklärung fördert Impfbereitschaft“, „Damit sich die Impfquote steigert, muss die Bevölkerung besser informiert werden. Vor allem junge Frauen, Kinder und Eltern haben noch Fragen.“ www.riffreporter.de, 13. September

„Mobile Impfteams warten dort, wo die Leute unterwegs sind: in Einkaufszentren, an Spiel- und Sportplätzen oder in der Straßenbahn.“, „Fakten zur Impfung immer noch zu wenig bekannt. Das größere Problem sind diejenigen, die der Impfung immer noch skeptisch oder unwissend gegenüber stehen. Es gebe einen großen Informationsbedarf.“ web.de, 16. September

18. Oktober, Schützt die Geimpften!

Hundert Sitze, acht Studenten, nur auf die nummerierten Plätze! Große Abstände! Hinten alles vollkommen frei. Vorn ein freundlicher Professor mit Elan:
„Ich grüße Sie herzlich, hoffentlich haben Sie einen guten Start ins neue Semester, seit drei Semestern das erste mal in Präsenz. Gut, wieder Gesichter leibhaftig vor sich zu haben. Wer mich kennt: Ich hatte mich eigentlich schon ein paar mal verabschiedet, weil ich schon längst in Pension wäre, wie Sie sehen, aber wie Sie wissen, macht es mir einfach zu großen Spaß, und so bin ich immernoch hier. Zu den Maßnahmen: Tja, wie überall, Abstände, im Flur Masken, 3G! Ich gehöre zu den Genesenen, ja, ich hatte tatsächlich Corona, es war, nun ja, äh,... “, er zuckt die Schultern, sein sonniger Zustand passt schwierig zum Thema, „Angenehm ist es nicht, wie soll ich sagen, man kann drauf verzichten.“ - Ich grüble jetzt, auf was man nicht gern alles verzichten könnte - „Es gab tatsächlich schon Kontrollen! Sind heute Morgen rumgekommen. Also halten Sie die Dokumente immer griffbereit.
Falls jemand tatsächlich nicht geimpft sein sollte und nur so einen Testnachweis hat, und sollte den einmal verloren haben, na dann setzen wir denjenigen ganz hinten in die allerletzte Reihe, Maske drauf, dann kann er die andern auch nicht anstecken.

„Wer sich nicht impfen lassen will muss halt Rücksicht nehmen.“
„Ich lasse mir von den Ungeimpften meine existenz nicht ruinieren.“
„Wenn selbst doppelt oder dreifach Geimpfte vor den Ungeimpften beschützt werden müssen, könnte man durchaus die Sinnhaftigkeit der Impfung hinterfragen. Zumindest scheinen die Corona-Impfungen bei weitem nicht so effektiv zu sein wie andere Impfungen.“
„Inwiefern ungeimpfte eine Gefahr für die Gesellschaft sind in der 2/3 gegen eine Krankheit geimpft sind verstehe ich nicht. Die Gefahr sich gefährlich zu infizieren liegt doch eher auf der Seite der Ungeimpften.“
„Ich bin vollständig geimpft. Habe die Nebenwirkungen in Kauf genommen. Meine Mutter und ich haben einen Beitrag zur Solidarität gebracht. Nicht geimpfte denken nur an sich.“
„Wer bis jetzt noch nicht verstanden hat, dass die Impfstoffe sicher SIND, der will es gar nicht wirklich wissen.“
„Ich habe als Geimpfter, der seine Bürgerpflicht (über die hier oft Politiker sprechen) begangen hat, keine Lust, dass meine von mir beigetragenen KV Beiträge für Impfverweigerer verwendet werden.“
„Muss man dann nicht auch medizinische Behandlungen von gefährlichen Sportarten, Rauchen und übermäßigen Zuckerkonsum auch diejenigen selbst zahlen lassen? Das ganze kann man bestimmt noch weiter spinnen...“
„Tatsächlich ging es bei Event 201 praktisch nur um Impfung als einzige Maßnahme gegen eine Pandemie.“
Leserkommentare zu "Vor Bund- und Länder-Treffen: Druck auf Ungeimpfte wird zunehmen" , meta.tagesschau.de, 8.8.

„Wer geimpft ist, stellt keine Gefahr dar“, Söder.
„Für Ungeimpfte wird es ungemütlich“
„Söder hätte gerne noch schärfere Regeln gesehen“
„Für den Einzelnen kann es teuer werden.“
www.faz.net, 10.8.

Nur Ungeimpfte müssen sich testen lassen - täglich
So kommt zutage, anders als bei Geimpften, ob sie positiv sind.
„Die Pandemie der Ungeimpften“, www.zdf.de, 3.10.
Will man damit sagen, dass die Pandemie nur dort ist, wo man testet? Eine sogenannte Verschwörungstheorie ist wahr geworden.

„Wir haben in Sachsen im Moment die Pandemie der Ungeimpften“, www.mdr.de, 30.9.
„dass die Geimpften sauer sind auf die Nicht-Geimpften“, Unionsfraktionschef Brinkhaus.
„Ich glaube, der Druck durch den geimpften Teil der Bevölkerung wird enorm zunehmen. Und das ist völlig nachvollziehbar.“, www.tagesschau.de, 8.8.
„Nicht-Geimpfte schränken Leben von Geimpften ein“, Brinkhaus, www.oldenburger-onlinezeitung.de, 8.8.

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Sturm

Man wird vom Fahrrad geweht, schlenkert wie betrunken, aber mit höchster Konzentration und Muskelkraft, Kleinteile fliegen um den Kopf, Autos fahren langsam, Äste liegen auf der Straße, kaum sind die Baumkronen rotgelb geworden, ist der ganze Schmuck herunter gezerrt und auf die Straßen geworfen, Leute waten knietief hindurch. Zu Fuß wäre weniger gefährlich, als sich von einer Böe vors Auto reißen zu lassen, aber ist keine Zeit, weil Test-„Angebot“ ab Acht, Schlangestehen, aufs Ergebnis warten, Vorlesungsbeginn 9:15 Uhr, dazwischen Wege. „Entschuldigung, liebe Ungeimpfte, aber was habt ihr denn erwartet?“, www.focus.de.
Und trotzdem ein Genuss, so schöne Farben.









Und dann fallen die Bahnen aus. Menschenmassen am Bahnhof, Schulklassen, aufgeregte Lehrer laut in ihre Handys, dass sie mit ihren Schülern fest stecken, Alte mit Einkaufstüten, die in die Nachbar-Provinzen zurück müssen, Studenten, die ihre Arbeit am Laptop auf der Erde machen, Berufstätige, mit Fahrrädern, Reisende mit Koffern, wie alarmbereite Erdmännchen in der Halle aufgestellt, mit Blick alle auf die Info-Tafel, große Augen wie zur Kino-Leinwand, anfangs alle in Masken, später mit zunehmender Verzweiflung immer mehr ohne.

Der Fahrkarten-Automat zeigt überall Ausfall, die Info-Tafeln allerdings: heute mit 5 Minuten Verspätung, heute mit 10 Minuten Verspätung, 25 Minuten Verspätung, 30 Minuten, 35, 40, 50, und schließlich: Zug fällt aus, wir bitten um Entschuldigung. Dann den nächsten, 5 Minuten Verspätung, 10 Minuten,..., und so denken wir Stunde um Stunde, gleich käme was. Christoph schreibt, in der Zeitung wäre zu lesen, dass alles ausfällt. Nein, hier heißt es, es würde gleich was fahren. Und das zu verpassen, wenn schon nichts fährt, wäre fatal! So stehen wir oben an den Gleisen, im eisigen Sturm zitternd, reihum fällt jedes Fahrrad mal um, jeder muss seins dauernd festhalten. Viele drücken sich vor dem Sturm in den Treppenschächten herum und starren von dort zu den Infotafeln am Gleis hoch.

Als ich vor Kälte nicht mehr kann, flüchte ins Hotel. Jetzt kann ein Zug kommen, dass ich ihn verpasse. Ich sitze vollkommen allein in der schönen großen Veranda, mit Rundumblick auf den Sturm. Lege den Test-Nachweis vor, dass ich ungefährlich bin. Tee, heiße Schokolade, Formale-Sprachen-Seminar online. Genauer gesagt, „hybrid“. Prof. J. wirbelt am Bildschirm an der Tafel und vor dem Projektor, also er hat sich leibhaftig im Hörsaal anwesend ins Internet geloggt, und projiziert Online-Folien an die Wand für die Studenten in Präsenz, hat eine Kamera vor sich aufgebaut und lässt sich samt Projektion filmen für die Studenten, die online sind. Sozusagen werden die Online-Folien an die Wand projiziert und wieder ins Online zurück gefilmt. Und weil er vor der Kamera nicht gleichzeitig hinter der Kamera bedienen kann, hat man den Rest des räumlichen Geschehens nur als Hörspiel, qualitativ rauschig, so etwa hing man früher mit dem Ohr und gerunzelter Stirn am Radio. Man hört ein Geschehen und Prof. J. wendet sich aus unserem Film weg zu irgendwen Wichtiges hin: „Kontrollen? Ach tatsächlich! Ja bitte, wenn das nötig ist. Wir waren gerade beim deterministischen endlichen Automaten, aber kontrollieren Sie ruhig,... Ja haben alle Impf-Nachweis, meine Studenten sind alle vorbildlich. Dann wissen Sie jetzt Bescheid, oder kommen Sie öfters rum? Aber ist doch schön, mal andere Gesichter in meinem Kurs zu sehen! Was ich auch? Oh, ich habe doch tatsächlich, ich wusste nicht, ich habe mein Handy garnicht dabei, das heißt, ich hatte es erst dabei, aber musste heute morgen nämlich extra nochmal zurück rennen, weil ich den Beamer vergessen hatte, ich mache ja hybrid, da habe ich den geholt und dann wiederum mein Handy vergessen, das ich vorher noch dabei hatte. Aber jetzt, wo ich's weiß, ja bringe ich nächstes mal mit, ich versuche dran zu denken!

“Zurück zu den Gleisen, selber Befund wie zuvor. Herrliche Bilder, ein gelangweilter Abiturient starrt mich die ganze Zeit an wie ich male. Die meisten starren in Handys.

Schon fast sechs Stunden alles in allem. Und als alle Stricke reißen, nehme ich endlich ein Zimmer im Hotel. Jetzt ist die ganze Launche voll verfrorener Bahnhofs-Leute, soweit sie sich ausweisen können. Wer nicht kann, wird draußen hungern und frieren. „Den Impf-Ausweis bitte“ - Oh, ginge auch ein Test-Nachweis? - vielleicht bilde ich mir ihren unzufriedenen Blick nur ein, aber sie liest sich den Nachweis sehr genau durch, als wären die paar Zeilen in großer Schrift eine schwierige Integralrechnung, da steht drauf: Für Präsenzveranstaltungen an der Uni. Ich bin zwar negativ, aber eben nur für die Uni. Vielleicht bräuchte ich noch einen Test für Hotels oder Cafés, weil negativ ist nicht gleich negativ. Schließlich lässt sie es doch noch gelten, Frühstück inklusive, aber man fühlt sich aussätzig mit all den Vorwürfen im Kopf: rücksichtslose Ungeimpfte, die Mehrheit will 2G. Ich kann dankbar sein, dass die Rezeption so gnädig ist, und ich die Nacht nicht auf der Straße verbringen muss. So reise ich, vor Dankbarkeit ohne Appetit, am Morgen ohne Frühstück ab, lass es bezahlt sein - ein Vorgeschmack auf die Apartheid.

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27. Oktober

Morgens um Acht. Schönstes Rotgoldgelb in Bäumen und auf Wegen, Nebel in manchem Gebüsch, Frosttropfen versilbern das Gras, magenta Beeren, dunkle Zweige, ein Vergnügen frühs in der Kälte Schlange zu stehen. Ungeimpft heißt früher aus dem Bett als Geimpft, und frierend in der Leugner-Schlange warten.

Diese Woche strenger als beim ersten Mal, nicht so, dass die Aufsicht mal eben verschwindet. Es ist wirklich so, dass sich der Ungeimpfte dabei beaufsichtigen lassen darf, wie er sich in der Nase herum rührt. Fünfe in einem provisorischen, kalten Neonlicht-Raum, jeder an einem Tisch, fünf mal in jedem Loch soll er schön hin und her machen, dass man da auch „was mitnimmt“. Zwei Aufsichten, junge aktive Typen, einer am einen Ende, der andere am andern. Wir in der Mitte also aus zwei Profilen von links und rechts inspiziert. Ich versuche immer, nicht an diese Insassen-Fotos zu denken: von vorn, rechte Seite, linke Seite. Wo der ein oder andere Tisch diagonal gestellt ist, begutachtet auf jeden Fall einer der beiden Typen uns von schräg vorn. Ob um die Tür auch Polizei steht?

Diesmal dürfen wir nicht die Viertelstunde unbeaufsichtigt über dem Fortschritt unserer Teststreifen brüten: „Gut, dann alle draußen vor der Tür warten, wir kommen raus und bringen die Belege“. Man lässt sein Gebohrtes und Geträufeltes zurück und steht bangend draußen vor der Tür, was daraus werden mag - wenn es positiv wird! Oder wenn es vertauscht wird, und soll ich positiv sein von wem andres! Oder wie man selbst auf Gedanken kam, zu schummeln, so schummeln die jetzt, Notstands-Politik mit falschen Zahlen - wobei, so betrachtet, nach offiziellen Zahlen, ist die Chance auf Positiv ziemlich gering. Meine Leidensgenossen leiden überhaupt nicht, stehen unbeeindruckt in ihre Handys versunken, im vollsten Vertrauen. Seit ich male, bin auch ich abwesend. Jetzt steh' ich hier nicht mehr zum Warten, sondern zum Malen, vergeht mir die Viertelstunde viel zu schnell, schon kommt ein Zuständiger raus mit fünf Zetteln und ruft die Namen auf: „Leonie, wer von euch ist Leonie? Pascal? Annalena? Lydia? Lea-Marlene?“ - alle negativ. Welche fünf auch immer, alle jedesmal negativ. „Hu, Glück! Aber ich wunder mich immer, ich war noch nie positiv!“, schnattert die eine zur andern, was mich irgendwie überrascht: sogenannte Leugner, die nicht leugnen? Ob sich die Gesellschaft nicht doch mal andere Begriffe überlegen muss?

Ich stecke mein Zeugnis ein und male weiter, weil bin noch nicht fertig. Die Nachkömmlinge gucken rätselnd von ihren Handys auf zu mir: Was wartet die noch, hat doch ihr Zeugnis jetzt? Ist die verrückt? Ich gebe zu, ein bisschen ungewöhnlich, die Test-Schlangen-Zeit unnötig zu verlängern, aber: Schönstes Rotgoldgelb in Bäumen und auf Wegen... Ich habe immer Sorge, dass mein Farbwasser ausläuft, es hat die Gewohnheit, sich alle zwei Tage im Rucksack zu verteilen - auf Mitschriften oder Skizzen kann man's verschmerzen, aber das Negativ-Attest! Mancher ordnet es vorsichtig in irgendwelche Hüllen, denn nichts darf weniger knicken, feucht werden oder herausrutschen als dieses allerwichtigste Dokument, mancher vertraut es lieber nicht seiner Tasche an, ein Typ vor mir trägt es offen die ganze Straße lang mit beiden Händen bis vor den Hörsaal.

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27. Oktober, Kontrollen

Ungeimpfte sind die ersten im Hörsaal. Ungeimpft heißt eine Stunde früher aufstehen, eine Stunde länger auf den Beinen, vor dem Testzentrum. Und wenn die Schlange aber kurz ist, sitzt der Getestete schon eine halbe Stunde früher als alle andern, als die Geimpften, im Hörsaal. Oder steht vor dem Altbau und wartet im Wetter auf den Prof, dass der mit Schlüssel kommt. Donnerstag Morgen betrete ich immer ein noch vollkommen menschenleeres Gebäude (Maskenpflicht), klinke die Tür zum Hörsaal auf, sitzt doch in den dunklen Reihen ohne Licht, egal wie früh ich bin, ein Student schon vor mir dort mit Laptop. Ich grüße, aber er hört nicht, hat Hörstecker in den Ohren. Danach sah ich ihn ein paar mal in der Testschlange, und ja, ich hatte ihn dort sogar schonmal gemalt!

Normale Menschen, also Geimpfte, sitzen nicht schon 45 Minuten vor Beginn im Raum, sie stellen sich nicht eine Stunde in Testschlangen oder viel zu früh vor noch geschlossene Hörsäle in den Regen, sie kommen in der Regel genau pünktlich oder wenn der Prof den Beamer fertig angeworfen hat, oder genau dann, wenn der Prof eine Einleitung spricht, genau dann kommen sie rein und rascheln sich aus ihren Anoraks heraus und die Hefter aus den Taschen.

Letzte Woche kam fünf Minuten früher einer, als Phila und ich zu zweit drin saßen, und guckte verwirrt in den Raum, als hätten wir etwas durcheinander gebracht: „Äh, gehört ihr jetzt zum Kurs, oder...? Weil normalerweise ist Kontrolle halt quasi vor den Räumen, aber jetzt sitzt ihr schon,...“ Ich dachte, was will dieser Student?, als er sagt: „...weil wir kontrollieren immer jeden Dritten.“ - Ach, er ist Kontrolleur!, dämmert's langsam in meinem Kopf, während wir, immernoch rätselnd, garnichts sagen, aber er kommt auch ohne unsere Antworten aus: „Also gut, ihr seid zwei, also kontrollieren wir jetzt quasi vor der Tür den ersten, der als nächstes kommt.“ Ich überlege, wie dieser Job ausgeschrieben sein mag. Spitzel? Denunziant? 3G-Durchsetzungs-und Melde-Beauftragter? Stabsstelle für Hygiene-Entwicklung? (--˃)

Heute bin ich eine halbe Stunde auf dem Friedhof durchs Herbst-Gelb spaziert bis der Prof aufschließen kam. Pünktlich, Studenten trudeln ein, einer von denen stellt sich vorne auf: wichtig - ein neuer Tutor? Der Prof daneben knobelt noch an Kabeln und Beamer, der Tutor macht auf Frontal-Unterricht mit Zeigefinger auf uns - ach, kein Tutor? Ein Denunziant! Kann er sich nicht erstmal vorstellen, wer er ist? Die vorderen Studenten rabschen eilig Dokumente aus ihren Taschen, vorbereitet, aber doch überrascht, zweie flüstern, kichern, ein anderer rote Ohren. Schon liegen auf jedem Tisch vorbildlich vorzeigbare Atteste, alle an die Tischkanten geschoben zum Gang wie Aushängeschilder. Ich gucke aufgeregt: Das meiste sind Handys mit Scancode, eins ist ein gelbes Faltblatt, eins ein robustes Büchlein wie ich's noch kenne: aus der DDR mit sämtlichen Einträgen seit Säuglings-Zeit. Einziger wichtiger Eintrag ist die Corona-Impfung. Ich verstecke mein peinliches Impfgegner-Negativ-Attest zwischen Hefterseiten, Hand drin, dass griffbereit. Der Denunziant hat nicht vor, sich alle anzusehen, sondern nur jedes Dritte nach einem sogenanntem Zufallsprinzip, so hat es in den Rundmails der Leitung geheißen.

Er streckt also den Zeigefinger auf die Leute und zählt ab. Und zwar recht konzentriert wie: Fange ich jetzt links oder rechts an? Wie Grundschüler bei „Eene-meene-muh.“, wo sich ins spontane Abzählen noch Sympathie-Boni hineinmischen, die den Finger herumlenken, aber darf's nicht so aussehen, und ist mit Sicherheit hier auch nicht so, denn er kennt uns nicht. Vielleicht hat er denselben Gedanken und fühlt sich von Kinderzeiten her ertappt, und wackelt deshalb so verzögert mit seinem Zählfinger herum. Aber dabei interessiert's garkeinen, ob er erste Reihe von links nach rechts anfängt und zweite von rechts nach links, oder jede Reihe von links, oder hinten anfängt... Weil es sind alle untertänigst überzeugte Vorzeiger. Wenn nicht exhibitionistisch, dann zumindest kindlich oder unmündig, wie: Mach mal den Mund auf, nichts in den Backen gesammelt? Dann ist ja gut, Freundchen. Und wird er nicht gefragt, drängt er sich auf, ums zeigen zu dürfen, so liegen alle Atteste offen, nicht nur jedes Dritte. Mich erwischt's nicht, ich muss nichts zeigen, aber Zukömmlinge noch im Stehen, gerade wie sie den Raum betreten, kaum durch die Tür, mit Schreck im Gesicht den Denunzianten vor sich haben - jetzt zwei Denunzianten! Wo kommt denn der zweite plötzlich her? Aber sind sekundenschnell ausweisfähig, hier ein graues Papierchen aus der Jackentasche, dort ein Handy,... Der kleine Stau mit Gedränge, der beim Überraschungs-Empfang entsteht - keinen Gedanken wert. So haben wir dann alle korrekt kontrolliert, ein nützlicher Beitrag für die Gesellschaft. Unterricht, und kein Wort darüber.

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6. November

Wir kommen aus Weimar, aus einem Zug, wo jeder für sich acht Sitze allein hat (Maskenpflicht). Leipzigs Bahnhof voller Darth Vaders, hunderte, tausende in Zehnertrupps. Dazwischen ein paar Zivilisten verstreut. Wir fühlen uns sofort kriminell und ausweispflichtig. Guck einmal erschreckt und deshalb verdächtig, hast du bestimmt Dreck am Stecken. Aber alle Zivilisten laufen, als wäre alles in bester, in allerbester Ordnung, gucken auf Zugaushänge, in Schaufenster, Coffé-to-go und wundern sich über nichts. Und würden hier Kettenpanzer durchrollen, alles in allerbester Ordnung. An der Ausgangstür etwas Stau, ein paar Darth Vaders protzig vor einer kleinen älteren Frau ohne Maske, die aufgelöst schimpft: „... halten mich hier fest? Was soll ich denn gemacht haben?“ - „Wenn Sie hier aufmüpfen, bekommen Sie gleich noch Beamtenbeleidigung dazu.“

„Beleidigung und Körperverletzung. Hunderte Verfahren nach 'Querdenker'-Demo“ www.n-tv.de, 7.11.

Auch Stadtverkehr in allerbester Ordnung, Panzer und Militär („Faktenceck“: Bundespolizei) - nein, sind das Wasserwerfer? Und Guck mal! Guck mal! Was ein Bagger! - Um Zivilisten weg zu schaufeln? Verstreute Demonstrantengrüppchen mit Fähnchen, nachdem offenbar alles vorbei ist, daneben schwarze Trupps, eine ältere Frau aufgewühlt zu einer andern, dass es der Trupp daneben aber mit Sicherheit hört: „... wir konnten grad noch rufen: Frieden, Freiheit, keine Diktatur und dann haben die kurzen Prozess gemacht...“.

Christoph in einen Bäcker, ich warte draußen. Völlig absurdes Stadtbild: die üblichen Jugendgangs, keinerlei Maßnahmen, Migranten-Gruppen, keinerlei Maßnahmen, Samstags-Parties, keinerlei Maßnahmen, Fußball-Fans Hunderte am Saufen und Pöbeln, keinerlei Maßnahmen - solange sie nicht demonstrieren. Selbst die Demonstrantengruppen, die jetzt zusätzlich dazwischen herumlaufen mit schwarzen Darth-Vader-Trupps: keinerlei Maßnahmen, sobald sie nicht mehr demonstrieren. Hygiene ist vollkommen eindeutig nicht das Problem. Es sei denn, Hygiene meint Gesinnung und nicht Massen ohne Abstände. Nun demonstrieren sie zwar nicht mehr, weshalb die schwarzen Trupps zufrieden daneben stehen, aber sind doch im Geiste immernoch sogenannte Covidioten, Leugner, Gefährder, Esoteriker, Christen oder was immer zu lesen ist. Äußerlich um die 60 Jahre alt, Mühsam-Verdiener, Lebenlang-Arbeiter oder um Arbeit bangende, glücklich mit Gärtchen, Katze, Enkel, wenn nicht Nachtschicht, dann abends die geschwollenen Beine hoch und Fernsehen, ein paar Wochen Urlaub im Jahr, alle drei Monate Friseur, Shopping-Event im Tk-Maxx, niemandem auf der Tasche liegen, Anstand, nichts geschenkt, Sorge um Rente... Eine Frau mit weiß gebleachten Haaren, zu sogenanntem Volumen geföhnt, und aufgebauschten Wimpern, wenn schon ausgelaugt, dann aber gepflegt, mit niedlichem Kolleginnen-Freundinnen-Helfer-und-Humor-gemeinsam-durch-dick-und-dünn-Ausdruck trägt ein weißes T-shirt mit der Aufschrift „Querdenker“ und schwatzt mit einer Gruppe ähnlicher Gemüter um sich herum. Meist geht es um Kinder: „Bis hierher schön und gut, aber unsere Kinder nicht!“ In der Zeitung wird sicher wieder stehen, wie radikale Nazis oder verrückte Gewalttäter auf Polizei losgehen.

Bis nach Hause dann vielmehr Fußball-Gangs nach dem Fußballspiel, die schon immer in allen Jahren tatsächlich ungemütlich sind. Wir wurden mal arg angebrüllt von einem mit erhobener Flasche, der uns nicht ausweichen lassen wollte. Hier war nie Darth Vader. Wir kommen beim Überqueren kaum von der Straße runter und sehen schon die Autos anfahren, weil hundert Fans den Gehweg lang strömen und nichts von Reißverschlussverfahren halten. Kein Darth Vader regelt den Verkehr. Straßenbahnen stehen an der Ampel vollgestopft wie Wursthaut mit Fußball-Fans, beschlagenen Scheiben, dass innen Tropfen herunter laufen, ...

Aber „Weil sich zahlreiche Demonstranten an mehreren Stellen zu Aufzügen formiert hätten und gegen die Corona-Verordnung verstießen, wurden laut Polizei zeitweise mehr als 500 Menschen festgesetzt und kontrolliert.“
„Während die Coronavirus-Neuinfektionen in Sachsen rasant zunehmen, muss sich die Polizei Leipzig mit neuen Querdenker-Protesten auseinandersetzen.“
„Spätestens seit gestern muss allen klar sein, dass die sogenannte Querdenker-Bewegung nicht nur die Begleitung von rechtsextremistischen Kreisen in Kauf nimmt, sondern sich kalkuliert gewalttätig unterstützen lässt“, meint der Bürgermeister, „Den Angaben nach wurden mehr als 300 Platzverweise ausgesprochen. 24 Personen der rechten Szene seien in Gewahrsam genommen worden.“
www.news.de

„Erlaubt waren maximal 1000 Demonstranten, es kamen aber Tausende. Die Einsatzkräfte setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein.“ www.lvz.de

„Umgangssprachlich werden diese Fahrzeuge auch als Polizeipanzer, Panzerwagen oder Räumpanzer bezeichnet [...] Neben einer leichten Panzerung verfügen sie über die Möglichkeit, ein Maschinengewehr sowie Zusatzgeräte wie Räumschilde anzubringen [...] Nach mehreren Terroranschlägen in den Jahren 2015–2018 [...]“, kommen nun u.a. „bei Demonstrationen, Katastrophen und Amoklagen zum Einsatz.“ de.wikipedia.org - wobei Katastrophen oder Terror so selten sind, dass wir die Panzer bisher nur gegen besagte Omas mit Schildchen „Finger weg von unseren Kindern!“ gesehen haben.

Fahrgestell: Thyssen-Krupp TM-170 Thyssen TM-170.

„Der Freistaat Sachsen hat drei Wasserwerfer 10000 (WaWe 10) und zwei Sonderwagen 4 (SW 4) im Bestand. “
„Rollende Festungen“ www.prisma.de

„Neuer Wasserwerfer der Polizei kann 10 000 Liter verspritzen“ „Die Brandenburger Landespolizei hat vom Bund einen neuen Wasserwerfer bekommen. Das Fahrzeug vom Typ «WaWe10» mit Lautsprechern und Kameras kann über zwei Spritzen an der Vorderseite jeweils bis zu 1200 Liter Wasser pro Minute maximal 65 Meter weit werfen,“ „Es besitzt einen beheizbaren Wassertank mit 10 000 Liter Volumen - 1000 Liter mehr als sein Vorgänger «WaWe9».“ „Das Rohr an der Rückseite des Wagens kann bis zu 900 Liter Wasser pro Minute spritzen.“ „Er schütze die Polizei in «spannungsreichen Situationen» und trage «zur Deeskalation bei»“ www.berlin.de

Solidarität …
„Einfach impfen lassen! So wird sichtbar, ob ich als Einzelner wirklich die Menschen, die im Gesundheitswesen am Anschlag arbeiten, die älteren und chronisch kranken Menschen unterstütze oder im Stich lasse. Wer sich nicht impfen lässt, verhält sich unsolidarisch und unethisch.“ Florian Schuch, Vorsitzender des Ärztlichen Kreisverbandes Erlangen, nordbayern.de, 19.11.

… oder Strafe
„Ungeimpfte sollten nur noch Zugang zu ihrem Arbeitsplatz, zu Lebensmittelgeschäften, Drogerien und Apotheken haben.“ Lauterbach. www.pharmazeutische-zeitung.de, 15.11.

17. November, Deutsche Sprache und Impfskepsis

S: „Renitente Volkskörper“?
R: Was? Renitente... Volkskörper? Von wann ist der Text?
S: „Nirgendwo in Westeuropa ist die Impfbereitschaft so niedrig wie in den deutschsprachigen Ländern. Franzosen und Briten fragen sich ungläubig, was mit den gewissenhaften Deutschen los ist. Experten vermuten zwei Faktoren hinter der ausgeprägten Impfskepsis der germanischen Stämme.“
R: Germanische Stämme?
S: Deutsche Sprache und Impfskepsis. „Franzosen und Briten fragen sich ungläubig, was mit den gewissenhaften Deutschen los ist.“, „Dass sich ausgerechnet die vermeintlich zum Rationalismus neigenden Deutschen der Vernunftlösung einer Impfung massenhaft widersetzen, [...]“ - Die Deutschen - Rationalismus? Mit Verlaub, Deutsch ist doch Romantik, Irrationalismus. Rationalismus ist Frankreich, Descartes! Und seit wann sind Franken keine germanischen Stämme? Und Angelsachsen - Germanen!
R: Und Deutschland ist doch eigentlich weitgehend von Römern durchmischt?
S: Ja selbstverständlich! Mancher hätte's gern, dass Deutschland germanisch wäre.
R: Au, und ich dachte, wir wären drüber hinweg.
S: Und Dänemark soll doch angeblich so weit geimpft sein und wird immer als Vorbild vorgehalten - sind das keine germanischen Stämme?
R: Aber wie kommt er von germanischen Stämmen auf den Vernunftsgedanken - etwa auf Kant?
S: Bei Tacitus werden die Germanen jedenfalls als alles andere als vernünftig beschrieben - als impulsiv und todesmutig!
R: Sollen sie nicht auch ziemliche Trinker und so grobschlächtige Raufbolde gewesen sein?
S: Naja Krieger, „unverbildet“ durch Kultur.
R: War denn Kant überhaupt germanischer Abstammung? Aber wie kommt dieser Welt-Autor darauf? Das Volks-Stamm-Hergeleite wäre ja nicht nötig. Und alles nur, um gegen sogenannte Impfskeptiker Stimmung zu machen?
S: Ideologie! Alles schonmal gehabt.
R: Gibt's da keinen Aufschrei? Ständig liest man von „Schwurblern“, aber an sowas hier - zumal in unserer Geschichte nicht neu - stört sich keiner?
S: Wie du siehst...

„Renitente Volkskörper“, Sascha Lehnartz, www.welt.de

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22. November, „Ein Igelchen!“

Ab heute so viele Arbeiter am Testzentrum, Frauen, die nach Wetter aussehen, nach Gebüsch und Heckenschere, festes Schuhwerk, Latzhosen. Männer vom Bau mit Farbklecksen. Gucken erstaunt auf die Studenten, die Studenten erstaunt zu ihnen. Wenn Arbeiter erstaunt gucken, sieht das so aus: Sie gucken ganz direkt als ganze Gruppe hin, indem sie sich sogar umdrehen, der Beguckte wird bestimmt nicht hören, wenn man laut über ihn redet. Wenn Studenten erstaunt gucken, sieht das so aus: Studenten drehen beklemmt die Augen von ihren Handys hoch, um heimlich und schweigend unter Augenbrauen zu sehen, wer um sie herum noch anwesend ist. Ein Arbeiter schwatzt: „Das sind Studenten, das hier ist von der Uni, hab' ich schon gehört, die haben hier alles drum und dran, Selbsttests, PCR, voll versorgt,...“ - nicht ganz, soweit ich weiß nur Selbsttests, denke ich.

Drinnen dann beim Testen ist eine Verzweifelte neben mir am Trödeln, um, wenn alle Fertigen rausgehen, eine peinliche Frage an die Aufsicht zu richten, da kann ich's im Gehen gerade noch hören: „Verzeihung, gilt der Test nur für die Uni oder auch für andere Einrichtungen?“ - „Oh, das kann ich Ihnen nicht sagen, tut mir leid. Einfach bei der entsprechenden Einrichtung fragen, ob's akzeptiert wird.“ - Vor der Tür spreche ich sie an: Neulich konnte ich damit ins Hotel oder beim Bäcker sitzen. Manche akzeptieren es. - „Ja die Sache ist nur, wo ich wohne, ist kein Testzentrum, und ich brauch' diesen Test hier für die Bahn.“ - Ja, ich muss auch immer mit Bahn, aber wie soll man den Test für die Bahn vorlegen, wenn man zum Testzentrum Bahn fahren muss? - „Pf, keine Ahnung, was das werden soll.“, sagt sie äußerst trüb und niedergeschlagen.

Beim Ergebnis-Abwarten male ich wieder. Studenten stehen alle einzeln, mit Handys, ohne Bewegung auf dem Fleck, und um ohne Kommunikation möglichst unsichtbar zu sein. Die Arbeiter stehen als Kollegschaften, sind über 50 Meter zu hören, treten ungeduldig vom einen Bein aufs andere, inspizieren die Gebäude-Anlage, schieben mit dem Schuh unordentliche Steinchen an den Rand, der eine sieht, dass ich male und sieht vor Verblüffung minutenlang nicht mehr weg.

Neben uns Park-Reinigung, werden Äste auf einen Lader geworfen und bergeweise Laubmassen zwischen Büschen herausgeholt. Die Parkwächter: „Och nö. Och Schitt. Guck mal.“ - „Was? Och n Iiigelchen! Lebt der?“ - „Nu! Der schläft, guck wie der schläft, der wacht ooch nich uff.“ - „Na toll, und jetzt?“ - „Na Tierschutz anrufen und Feierabend, sind wa fertig für heute, he he.“ - „Nee Scheiß noch mal.“ - „Pass uff“ - „Was machst n du?“ „Der räumt den weg.“ - „Dass der nich uffwacht!“ „Nee, guck, der wacht nich uff. Setzen wir den da hin. Guck, schläft immernoch.“ - „Dis geht?“ „Was sollen wa denn machen? Sag! Weeßt du, was wa machen sollen? Irgendwo n Vöjelchen und kannst doch in Deutschland nischt mehr machen!“ - „Wir hatten ooch einen im Garten...“ - „... stellen dem jetzt immer mal ein Schälchen mit Milch hin, wird schon.“ - „Ich weß ja nich.“ - „Na wern wa sehn, ob der im Frühjahr noch lebt.“
Die Arbeiter kommen ran und gucken rüber wie: Was habt ihr'n da? Können wa helfen? Eine Studentin, die heimlich immer mal übers Handy gelugt hat, flüstert zu einer zukommenden Freundin: „Mir ist schlecht.“ - die flüstert besorgt zurück: „Was? Was n los?“ - „Die haben einen Igel auf dem Gewissen.“ - „Waaas?“, flüstert die Freundin und wirft einen fassungslosen Blick zu den Park-Reinigern, sodass ihr jetzt auch schlecht ist.

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Im Seminarraum entdecke ich schon zwei sogenannte Leugner. Hi, du stehst doch auch immer am Testzentrum, weißt du zufällig, ob unsere Tests für die Bahn gelten? - Er guckt ziemlich erschrocken in den Raum, ob's keiner gehört hat, und sagt laut, dass es jeder hört: „Keine Ahnung, ich bin vollständig geimpft.“ - vollständig sagt er - “Ich muss nur immer zum Test wegen der Impf-Frist wegen der Gültigkeit.“ - Oh, ich frag' nur, weil viele haben gefragt, die in Randgebieten oder Dörfern wohnen, wo es kein Testzentrum gibt, die müssen erst Bahn hierher fahren, um überhaupt erstmal zu einem Test zu kommen. Und gelten unsere Tests von der Uni womöglich garnicht? „Ach so, sorry, Nachweis für die Bahn? Noch nie gehört. Keine Ahnung.“ Wen interessiert's?

Im Gebäude ist ein Seminar-Raum. Wir sitzen alle. Einer muss kurz raus, menschenleeres Gebäude, Maskenpflicht. Ich habe noch niemanden gesehen, der, sobald er die Gesellschaft verlässt und allein in die menschenleeren Flure und Toiletten geht, sich nicht die Maske überzieht, und wenn er wieder kommt, in Gesellschaft, die Maske wieder ablegt, denn an der Uni gibt es keine Leugner, wir sind gebildet und setzen die Maßnahmen um.

Hörsäle sind gefährlich. Acht Studenten auf hundert Sitzen, Sitzvorschrift und numerierte Stühle wegen Abstandspflicht. Aber das hier ist kein großer gefährlicher Hörsaal. Sondern ein kleiner Seminar-Raum, keine numerierten Stühle - zwar große Tische, man sitzt automatisch weit auseinander, aber kann, anders als im gefährlichen Hörsaal, durchaus zusammenrücken, es sind ja nicht diese gestuften, abgesperrten Reihen dazwischen. Also in der Pause: Dichtes Aufeinander, die Gruppen müssen sich besprechen. Der Prof pflegt seine Maske auf seinen Tisch zu legen, wie man es schon von Politikern gesehen hat, oft neben's Trink-Glas, während sie im Reden manchmal die Handfläche drauf drücken - iiieh, sagt Hilde immer, die Krankenschwester. Ich beobachte den Tisch. Der erste Prof geht, der nächste Prof kommt rein, und ermahnt die Studenten: „Also wenn Sie alle so aufeinander hocken, dann aber mit Masken bittesehr!“ in so harschem Ton, dass sie nicht mit Masken fortfahren, sondern wie aufgeschreckte Spatzen auseinander stieben, sitzen schweigend wieder in Abständen vor ihm. Anschließend setzt der hygienebewusste Prof seine Maske ab und legt sie auf seinen Tisch, also auf seines Vorgängers Tisch, wo dessen Maske gelegen und Finger sich abgestützt haben,..., und der Tag ist noch lang - wieviele Profs, wieviele Masken... ?

§ 2 Begriffsbestimmungen

„Im Sinne dieser Verordnung ist [...] eine getestete Person eine asymptomatische Person, die
a) das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder
b) im Besitz eines auf sie ausgestellten Testnachweises ist.“
Folglich ist jede getestete Personen mit Symptomen nicht getestet. Jedes Kind unter sechs ist getestet.

„eine geimpfte Person eine asymptomatische Person, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises ist.“
Folglich ist eine geimpfte Person mit Symptomen nicht geimpft.
www.gesetze-im-internet.de

Ehemaliger „Präsident der Gesellschaft für Biotechnologie WARNT vor österreichischer Impfpflicht“, „- Es wird behauptet, dass die ‚mRNA-Impfstoffe nicht ins Genom des Menschen eingehen, sondern nach einiger Zeit ‚ausgeschieden‘ werden. Das ist eine unrichtige Behauptung. Das sind keine Impfstoffe im klassischen Sinn, sondern eine genetische Abwehrprogrammierung des Körpers. Das Genom wird nachhaltig verändert. Dies Bürgern aufzuzwingen, ist eine nie dagewesene Verletzung der körperlichen Integrität und der Menschenrechte, die in unsere Verfassung rezipiert worden sind.“, Es „besteht die plausible Gefahr, dass gefährlichere Mutationen ausgelöst werden (‚Auslesezüchtung‘); das heißt, es resultiert eine Verschlechterung der Situation, die mit weiteren sinnlosen Impf-Kampagnen beantwortet wird.“ gloria.tv

„Noch nie... Täusche ich mich etwa?“

Thomas Sarnes war Chefarzt der Chirurgie der Oberhavelkliniken und ist jetzt im Ruhestand. www.youtube.com

„Noch nie wurde die Lüge verbreitet, dass die Behandlung des Einzelnen mit einer Methode, die höchst fragwürdig, unerprobt, nicht klar im Mechanismus und Ergebnis, ja durchaus gefährlich ist, ein Akt der Solidarität mit der Gemeinschaft sei. [...]
Noch nie wurden Menschen so gegeneinander aufgebracht, weil ein Teil von ihnen, und wir sprechen hier von vielen Millionen, von ihrem Recht Gebrauch machen, eine medizinische Bahandlung an ihrem Körper aus welchen Gründen auch immer abzulehnen. Sie machen Gebrauch von einem ihrer Grundrechte. Noch nie haben Politer mit einer derartigen Vehemenz ihre Bevölkerung derartig plump, verlogen und agressiv hinters Licht geführt. [...]

Noch nie gab es ein derartiges komplexes Politikversagen auf der Grundlage von Inkompetenz, Selbstsucht und politischer Hörigkeit.

Noch nie ga es in der Geschichte der Medizin einen derartigen aus meiner Sicht organisierten oder erzwungenen kollektiven Wissensverlust [...]

Täusche ich mich etwa?: Das gab es doch schon einmal oder zweimal in Deutschland [...]

Warum muss ich in den amerikanischen Datebanken Vaers nachsehen, um zu erfahren, wie die Gefahrenlage der Impfung wirklich ist? [...]

Warum wundere ich mich über die Zahlen der Datenbank der WHO? [...] Da liest man:

Die Mumps-Impfung. Seit 39 jahren praktziert, von 1972-2021 erfasst, 711 unerwünschte Nebennwirken.
Die Tetanus-Impfung. Seit 53 Jahren erfasst, von 1968-2021, 15.085 unerwünschte Nebenwirkungen.
Die Hepatitis b Impfung. Seit 37 Jahren erfasst, von 1984-2021, 104.619 unerwünschte Nebenwirkungen.
Die Covid-19-Impfung. Elf Monate, also noch kein Jahr in der Nutzeung, von 2020-2021 die Meldung von 2 mio 457.386 unerwünschten Nebenwirkungen.

Meine lieben Freunde, jeder Tierversuch wäre längst an dieser Stelle abgebrochen worden [...]

Warum wissen die Menschen nicht, dass ein geimpfter Mensch, wenn er Symptome hat, statistisch als ungeimpft gilt? Das, meine Damen und Herren, ist weder Medizin, noch Wissenschaft [...]

Nur Menschen mit Symptomen sind Kranke und nur Kranke sind ansteckend.“

24. November, „Die Ampel hat geliefert“

„Die Ampel hat geliefert“

Das Gute und der Glaube
„Uns eint der Glaube an den Fortschritt“, sagt Olaf Scholz, „und daran, dass Politik etwas Gutes bewirken kann.“
„Uns eint der Wille, das Land besser zu machen, und es voran zu bringen“
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, sagt Saskia Esken, „und das ist tatsächlich auch das, was ich heute empfinde, das muss ich ganz ehrlich so sagen [...] Dieses Bündnis steht für Zukunft, es ist für die Zukunft gemacht.“

Ein ganz großes Waffen-Arsenal
„Es darf niemals jemanden geben, der sagt, irgendwas geht nicht. Wenn es notwendig ist, muss es getan werden, dazu zählt ja zum Beispiel auch in dem Regime, das jetzt gesetzlich scharf neu gestellt worden ist, die Möglichkeit Kontaktbeschränkungen zu verhängen, wenn das erforderlich ist, also da ist ein ganz großes Waffen-Arsenal“, Olaf Scholz.

Ein neues Bündnis, ein Aufbruch, Kraft
„Es geht um eine Fortschrittskoalition, um einen Aufbruch.“,
„Ein neues Bündnis, das viele zusammenführt, und das eine große Kraft hat“
„Eine Koalition von SPD, Grünen und FDP, [...] die auch gern sich um die Wiederwahl bewirbt, gemeinsam in vier Jahren. Und wenn man das im Blick hat, dann muss man vom ersten Tag an zusammen arbeiten und ein Gemeinschaftswerk zustande bringen.“, Scholz.
„Scholz wird beginnen inmitten einer exponentiellen Krise, deren Ausgang nicht absehbar ist. Niemand weiß, wie sehr Corona Deutschland verändern wird“, Kommentar des Heute-Journal-Redaktionsleiters.

Unsichtbarkeit
„Selten wurde jeder Schritt einer Regierungsbildung so inszeniert, selten lief eine Regierungsbildung so geräuschlos ab, selten drang so wenig nach draußen.“
„Die Ampel-Leute haben diesmal nicht lange rumsondiert. In 22 geradezu unsichtbaren Arbeitsgruppen sind ganz konkrete Texte entstanden, die nun die einzelnen Kapitel des Koalitions-Vertrages bilden. So zielgerichtet lief das. Und das muss so bleiben. Die Lage draußen im Land ist zum Zerreißen gespannt. Daher muss dieser Vertrag so belastbar sein, dass er die vormaligen politischen Gegner beisammenhält. Die Koalitions-Parteien haben sich die Resorts nach ihren Kernthemen untereinander aufgeteilt [...], doch Alleingänge darf es deswegen nicht geben.“, Kommentar des Heute-Journal-Redaktionsleiters.

www.zdf.de

25. November

67 Tausend sogenannte Neuinfektionen am Tag.

„Regierung will Corona-Pandemie am 25. November beenden“ www.rf-news.de, 30. Oktober.
„Damit wird ein seit dem 28. März 2020 und damit mithin seit fast 19 Monaten bestehender Ausnahmezustand beendet“, Spahn, www.news.de, 18. Oktober

Die Nachrichten des Tages, an dem der Ausnahmezustand beendet wurde:
00:00 Uhr - Champions League: Dortmund patzt bei Sporting Lissabon
00:55 Uhr - Jury in Georgia: Drei Weiße des Mordes an Arbery schuldig
01:53 Uhr - Libyen: Wahlkommission lehnt Kandidatur von Gaddafi-Sohn ab
04:09 Uhr - Liveblog: ++ RKI: Zahl der Corona-Ausbrüche in Schulen steigt
04:55 Uhr - Womit können die Ampel-Parteien ihre Basis überzeugen?
05:06 Uhr - Femizide: "Gefährlichster Ort für Frauen - der eigene Haushalt"
05:07 Uhr - Memorial-Aktivistin Zhemkova: Der Drang nach Aufklärung
05:07 Uhr - Prozessauftakt in Moskau: Memorial droht das Aus
06:00 Uhr - Der fragwürdige Umgang mit Nachwuchskickern
07:08 Uhr - Mehr als 100.000 Corona-Tote in Deutschland seit Pandemie-Beginn
08:19 Uhr - Drohen Hackerangriffe auf Online-Shops am "Black Friday"?
08:34 Uhr - China im Koalitionsvertrag: Selbstbewusst und mutiger
08:38 Uhr - Corona-Pandemie: Slowakei geht in zweiwöchigen Lockdown
09:09 Uhr - Debatte über Impfpflicht: Aktuell nicht hilfreich, langfristig schon?
09:28 Uhr - Impfquote und Übersterblichkeit: Kein Beweis für Zusammenhang
10:19 Uhr - ARD-Zukunftsdialog: Digitaler, diverser und hintergründiger
10:34 Uhr - Säureangriffe auf Frauen: Wie ein Tod im Leben
10:38 Uhr - Impfpflicht in den USA: Mehr Impfungen - mehr Widerstand
11:01 Uhr - Corona und Inflation lassen die Kauflaune schwinden
11:28 Uhr - Nach Bootsunglück im Ärmelkanel: Harter Kurs gegen Schleuser vereinbart
11:44 Uhr - EuGH-Urteil: Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen
11:52 Uhr - Polizeiorganisation: Interpol wählt al-Raisi zu neuem Chef
12:36 Uhr - USA setzen 27 Firmen aus Asien auf Schwarze Liste
12:36 Uhr - Internationale Presseschau zum Koalitionsvertrag: "Lebhafte vier Jahre"
12:55 Uhr - EMA gibt BioNTech-Vakzin für Kinder ab fünf frei
13:00 Uhr - Nach Foltervideos : Putin feuert Russlands Strafvollzugschef
13:12 Uhr - EMA-Entscheidung: Wann können Kinder geimpft werden?
13:16 Uhr - Langsamerer Rückgang der Arbeitslosigkeit erwartet
13:17 Uhr - EuGH-Urteil: Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen
13:26 Uhr - Großbritannien: Zu Weihnachten drohen Alkohol-Engpässe
13:42 Uhr - Tiergartenmord-Prozess - Von Beruf Gewalttäter?
13:49 Uhr - Reaktionen auf Koalitionsvertrag: "Ich finde, da ist wenig drin"
14:07 Uhr - Ciuca ist neuer Ministerpräsident Rumäniens
14:20 Uhr - Warum sich ein Wechsel der Kfz-Versicherung lohnt
14:21 Uhr - Corona: Mehr Impfungen, mehr Impfpflicht-Befürworter
14:26 Uhr - Ampel-Koalition: So könnte das neue Kabinett aussehen
14:30 Uhr - Steigende Infektionszahlen: Israel fürchtet fünfte Welle
14:32 Uhr - Antisemitismus: Ermittlungen gegen Bhakdi wieder aufgenommen
14:57 Uhr - Zügige Drittimpfung gegen Corona für alle Franzosen
15:12 Uhr - Elf Tote bei Brand in Bergwerk in Sibirien
15:16 Uhr - Neue Coronavirus-Variante in Südafrika entdeckt
16:03 Uhr - BGH-Urteil: Audi unterliegt erstmals bei Diesel-Klagen
16:24 Uhr - Corona-Maßnahmen: Hat die Politik in der vierten Welle versagt?
16:40 Uhr - Bundesbank sieht Risiken auf dem Immobilienmarkt
16:54 Uhr - VW nimmt Apple und BMW ins Visier
16:55 Uhr - Streit mit Belarus: Merkel sichert Polen "volle Solidarität" zu
17:28 Uhr - Ministerkandidaten: Grüne haben sich noch nicht geeinigt
17:28 Uhr - Gesundheitsminister: Planbare Operationen bundesweit verschieben
18:19 Uhr - Corona-Strategie der EU: "Wer geimpft ist, darf kommen"
18:38 Uhr - Marktbericht: DAX stoppt kleine Talfahrt
18:45 Uhr - Corona-Lage: Merkel fordert mehr Kontaktbeschränkungen
19:26 Uhr - Die Türkei und der Europarat: Knackpunkt Kavala
20:07 Uhr - Neuer Interpol-Chef: Gleichgültig gegenüber Folter?
20:17 Uhr - Überlastete Intensivstationen: Corona-Patienten werden verlegt
20:59 Uhr - Leverkusen nach Sieg über Celtic Clasgow im Europa Leage-Achtelfinale
21:04 Uhr - Ägypten eröffnet historische Sphinx-Allee in Luxor
21:13 Uhr - Mehr als 50 Tote bei Grubenunglück in Russland
21:30 Uhr - Grüne Ministerien: Özdemir soll Landwirtschaftsminister werden
23:55 Uhr - ARD-DeutschlandTrend: Mehrheit für neues Infektionsschutzgesetz

25. November

Es ist Neun. Frühstück. Es wäre jetzt Fünf - wäre ich gestern Abend noch schnell ins Testzentrum, um heute um Sechs Bahn fahren zu dürfen. Hätte ich gestern - zehn Stunden Arbeit - Augenschmerzen - Schädel - hungrig - mir noch eine Stunde genommen, um ganz schnell mit Fahrrad ins Felsenkeller-Test-Zentrum zu sprinten, bevor es als Letztes um Acht schließt, wäre ich jetzt in der Uni. Oder hätte ich gestern meine Arbeit unterbrochen, um einen Test zu besorgen, aber die Aufgaben nicht rechtzeitig eingereicht, Prüfungs-Zulassung vergeigt, dann säße ich jetzt in der Uni, wenn auch vergeigt. Beziehungsweise um Sechs wäre jetzt dunkel, menschenleere Waggons, und könnte ich mit Negativ-Attest beweisen, dass ich mit Maske in der menschenleeren Bahn zwischen Bad Sulza und Niedertrebra niemanden anstecke. Rückmarsdorf. Großheringen... Warmes Schlummern bei vorbeiziehender Landschaft im Sonnenaufgang, Fahrrad durch Weimar, erste Strahlen, kühle Luft, um Neun Unterrichtsbeginn, jetzt, eigentlich. Aber so, da ich mich gestern nicht verausgabt habe, nicht ins letzte geöffnete Testzentrum gehetzt bin, sitze ich ausgeschlafen und aus dem Takt, verwirrt, zu Hause im Hellen am Fenster und stelle mir den Unterricht vor, wie jetzt alle im Raum sitzen, der Prof die Maske auf seinen Tisch legt, Laptop und Beamer aufbaut, die Studis begrüßt, und alle werden da sein, geimpft, oder nicht auf Bahn angewiesen.

Etwa die Hälfte ist letztes Jahr schon nicht mehr aufgetaucht. Das sagt noch nichts: Denn früher in Kunstgeschichte war auch die Hälfte nach einem Semester nicht mehr da... Wer fehlt, selber Schuld. Es fragt auch niemand nach Leuten, die nicht da sind, weil sie ja garnicht da sind. Das heißt, so viele Mails und Aufforderungen, dass wir Umfragen ausfüllen sollen: Wie sind die Umstände, ob Benachteiligungen oder Verhinderungen, ob's am Dozenten läge, aber: „möchten wir allen Universitätsangehörigen, die noch nicht gegen Covid-19 geimpft sind und denen dies möglich ist, dringend empfehlen, sich impfen zu lassen “, Rektor in Rundmail an alle. Lass dich impfen und du wirst ein guter Student, versäumst nicht Stunden um Stunden in Testschlangen, ein guter Informatiker, ein guter Wissenschaftler. Fachkräftemangel, aber Ungeimpfte brauchen wir nicht.

Ich gebe zu, in Zeiten einer Null-Komma-Nochwas-Totesraten-Pandemie, sogenannten schockierenden Horror-Zahlen, in so gefährlichen Zeiten, kann man auf Künstler in Hörsälen natürlich verzichten. Lockdown-Autist, -Artist, wollt' ich sagen.

„Man muss ja nur auf die Seiten der Weltgesundheitsorganisation gehen [...] Wie ist eigentlich das mittlere Alter der Leute, die da sterben, [...] es ist sogar leicht höher als das Sterbealter der Allgemeinbevölkerung.“, Dr. med. Manfred Horst, niedergelassener Arzt, wissenschaftlicher Berater in der Pharmaindustrie, www.achgut.com, 11. November

Impfverweigerer

„Wir haben Impfstoff, der verfügbar ist, und trotzdem ist nicht geschafft, dass genügend Bürgern und Bürger davon Gebrauch gemacht haben. Das ist eine Frage des Doing, und das muss sich dringend ändern.“, Scholz, www.zdf.de.
„Impfverweigerer, jetzt reicht’s!“, Kommentar, www.zdf.de, 18. November.
„Impfverweigerer: Das Leben der Anderen ist doch egal!“ www.blog-der-republik.de, 10. November.
„Impfverweigerer sind asozial“ www.infranken.de, 14. November
„Ungeimpfte treiben uns an den Rand der Verzweiflung“ jungefreiheit.de, 22. November.

„Der Staat lässt sich von Ungeimpften vor sich hertreiben. Das hat die deutsche Politik nicht nötig. Es ist Zeit für eine Politik der Mehrheiten.“ Yasmine M'Barek, www.zeit.de, 1. Dezember.

„Deutsche wehrt euch!“, -->.

„Dortmunds Weihnachtsstadt sollte nicht wieder abgesagt werden. Stattdessen müssen die Gefährder ausgeschlossen werden: alle mutwillig Ungeimpften.“ Gaby Kolle, www.ruhrnachrichten.de, 13. November.

„Tyrannei der Ungeimpften“, Ärztevertreter Frank Ulrich Montgomery
„Der ehemalige Ethikratsvorsitzende Peter Dabrock erläutert in seinem Essay, warum diese Formulierung zwar scharf, aber in der Sache dennoch zutreffend ist., “ www.philomag.de, 9. November.
„Die einzelnen Organe des [...] Staates gehen kompromisslos und konsequent gegen die größte Tyrannei [...] vor, um so dem [...] Volk den wohl größten, markantesten und notwendigsten Dienst zu leisten“ www.erinnern.at, pdf.

„Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) meint, die 20 Prozent der Erwachsenen, die sich nicht impfen lassen wollen, reichten aus, „um eine ganze Gesellschaft in Angst und Schrecken zu versetzen“. Und FDP-Vorstand Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagt, Impfverweigerer sollten sich „im Klaren darüber sein, dass sie nicht als Minderheit die Mehrheit terrorisieren dürfen“.“ taz.de.

„Impfverweigerer leben vor allem in wohlhabenden Landkreisen Süddeutschlands“ www.aerzteblatt.de, 5. Juli.

„Impfverweigerern könnte sogar Führerscheinentzug drohen“ www.rtl.de, 30. November.

„Nur ja keinen Zwang: Ist unsere Politik beim Impfen zu feige?“ www1.wdr.de.

„Tourismusministerin Elisabeth Köstinger ließ wissen, dass "die Zeit der Solidarität mit jenen, die sich aus fadenscheinigen Gründen nicht impfen lassen wollen, abgelaufen" sei. Es könne "nicht sein, dass mutwillige Impfverweigerer die Mehrheit der Bevölkerung in Geiselhaft nehmen"“, www.vienna.at, 10. November

„Woher weiß eine Ministerin für Tourismus, dass die Gründe, die jemanden bewegen, sich nicht impfen zu lassen, fadenscheinig sind? Also, das heißt, dass du nicht machst, was ich möchte, ist fadenscheinig. Du musst doch machen, was ich möchte. [...] Und dass es zu einer Geißelhaft der Geimpften durch die Ungeimpften kommt, das stimmt schon garnicht, weil die Geimpften ja geschützt sind [...] Diese Ministerin spricht ja auch von mutwilligen Impfverweigerern, also das Wording ist eine dreifache Verdrehung, nicht? Also, wenn ich mir keinen Porsche kaufe, bin ich ja kein Porscheverweigerer. [...] Ich bin ja kein Verweigerer, weil ich das nicht mach', was jemand anderes von mir verlangt, in dem Fall die Regierung. Aber mutwilliger Impfverweigerer, das ist ja noch eine Stufe höher, nicht? [...] Und dieses Wording, diese aufhetzenden Wörter, das hat eine Wirkung auf das Volk.“ Raphael Bonelli, 16. November.

„Die Gesellschaft muss sich spalten!“, „wenn jeder Quatsch angehört wird, werden Zweifler sich nie entscheiden. Höchste Zeit, einen Keil zu treiben“, Christian Vooren, www.zeit.de, 19. November.

Man stelle sich vor, Leute würden von der Polizei fixiert, damit ihnen gegen ihren Willen eine Spritze gesetzt wird.
Das ist ein Problem, das lässt sich auch nicht leugnen. Man muss im Prinzip darauf vertrauen, dass in einem Rechtsstaat die Bürgerinnen und Bürger ihre gesetzlichen Pflichten auch erfüllen. Meine Vermutung wäre, dass von den 30 Prozent Ungeimpften ein Teil sagen würde: Ich habe zwar Vorbehalte, aber wenn es eine gesetzliche Pflicht ist, dann lasse ich es jetzt machen.

Welche Handhabe hätte der Staat gegenüber jenen, die das nicht sagen?
Er kann bestimmte Vergünstigungen vom Impfstatus abhängig machen. Das geschieht ja schon jetzt in manchen Bundesländern: Restaurantbesuche, Freizeitgestaltung - nur möglich mit 2G. Wenn man noch härter rangeht, kann man auch staatliche Leistungen an den Nachweis der Impfung binden. Das wird aber schon heikel [...]
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man die restlichen Verweigerer mit Polizeigewalt im Gesundheitsamt festschnallt. Das würde Bilder geben, die der Rechtsstaat nicht so gern hat.

Wenn wir es aber mal durchspielen: Eine relevant große Gruppe von Leuten sagt, ich lass es drauf ankommen, keine Impfung. Sie sagten eben, es sei heikel, härter ranzugehen, etwa mit staatlichen Leistungen. Was meinten Sie damit?
Wenn der Staat zum Beispiel damit beginnt, bestimmte Zuschüsse im Sozialbereich vom Impfnachweis abhängig zu machen, dann steht fest: Er darf niemanden verhungern lassen, weil er sich nicht impfen lässt, niemanden frieren lassen [...] Aber der Staat kann steuerliche Vergünstigungen davon abhängig machen. Der Kinderfreibetrag, so könnte er sagen, setzt in Zukunft den Nachweis der Impfung voraus. Der Staat hat da einige Möglichkeiten auf einer langsam ansteigenden Skala [...]

Das macht jetzt aber schon neugierig auf den oberen Bereich der Skala.
Der Staat könnte bei Bafög, Wohngeld und Ähnlichem ansetzen und die Auszahlung vom Impfstatus abhängig machen. Er könnte einem Impfverweigerer die Fahrerlaubnis entziehen [...]

Es wären Sanktionen möglich in Bereichen, die mit der Impfpflicht selbst überhaupt nichts zu tun haben?
Dieses Gegenargument kommt immer wieder, solche Sanktionen zu verhängen, sei eine unzulässige Koppelung. Aber Sie müssen bedenken: In Deutschland muss man sogar ins Gefängnis, wenn man eine Geldstrafe nicht bezahlen kann [...] Das ist nicht völlig unumstritten, aber ich hätte da verfassungsmäßig keine Bedenken.

Nun haben Sie Knast ins Spiel gebracht. Rein theoretisch - könnte der Staat sogar zu solch einem drastischen Mittel greifen?
Impfpflicht-Verweigerer in Haft zu nehmen? Das schiene mir verfassungsrechtlich problematisch, ist aber nicht außerhalb der Diskussion. Man kann argumentieren, eine unbezahlte Geldbuße ist nicht schwerwiegender als eine Weigerung, der Impfpflicht nachzukommen. Aber wenn ein Politiker mich fragen würde, würde ich nicht dazu raten. Es gilt ja auch das Gebot der Verhältnismäßigkeit. Der Staat sollte erst mal mit weniger einschneidenden Mitteln versuchen, dem Gesetz zur Wirksamkeit zu verhelfen.

Auszug aus Rechtsexperte zur Impfpflicht, „Der Staat könnte einem Verweigerer die Fahrerlaubnis entziehen“, www.n-tv.de

„Ich wunder mich, wie das so durch die ganzen Kontrollen und durch die Ethik-Kommission kommt. Normalerweise, wenn das zu therapeutischen Zwecken ist, dann nennt man das Gen-Therapie. Das heißt, wir verändern die Funktion von menschlichen Zellen, dass sie was machen, was sie sonst nie gemacht haben [...] Und wenn das jetzt zur Prophylaxe von irgendwas ist, [...] dann ist das ja keine Therapie, dann werden aber diese Menschen, so wie auch schon früher Pflanzen und wie ja auch Tiere werden praktisch gentechnisch verändert. Ich sag' nicht, dass das vererbt wird. Gentechnisch verändern kann man so, dass es nur kurz wirkt, kann man so, dass es immer wieder wirkt, und kann man so, dass es vererbt wird. [...] Das weiß ich nicht hierbei. Und die behaupten ja immer, dass diese m-RNA nur einmal wirkt und dann weg ist, andere Leute sagen aber nein, das stimmt nicht, da gibt's ne Reaktion und wenn eine Transkriptase ist, dann wird das in der DNA gespeichert und kann dann immer wieder wirksam werden, sogar vererbt werden. Das wissen wir alles nicht. Das ist hoch experimentell und es geht letztlich um unser Erbgut, es geht um die Steuerung aller Lebensprozesse, in die hier eingegriffen wird. Und das ganze mit einer Beobachtungszeit von wenigen Monaten, wo man bei einer normalen Impfung schon eigentlich zehn Jahre braucht“, Dr. med. Wolfgang Wodarg, Facharzt für Lungenheilkunde.

„Ein paar Todesfälle hatten wir schon im zeitlichen Zusammenhang. Auch andere Erkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, [...] sehr, sehr viel Gürtelrose-Patienten, unheimlich viele, auch jüngere, denen man das erstmal noch nicht zutraut in dem Alter, jetzt teilweise pro Woche fünf bis zehn Patienten. Das ist in meiner ganzen bisherigen Arbeitszeit noch nicht so aufgekommen, [...] wird aber von den Krankenhäusern und auch von den Kollegen nicht betrachtet im Zusammenhang mit einer Covid-Impfung.“, Dr. med. Stefanie Theuer, niedergelassene Allgemeinmedizinerin.

Herzentzündungen, Schlaganfalle, hormonelle Störungen, Auto-Immunikrankheiten, Mammakarzinome und andere Krebse, Spontan-Aborte...

www.achgut.com

Den möcht' ich sehen...

Den möcht' ich sehen, der auf die Intensiv kommt und die Schwester erstmal fragt, ob sie geimpft ist.
„Impfverweigerer sind asozial“ www.infranken.de, 14. November

Schilderung einer „Asozialen“
Sie ist Intensivkrankenschwester, hat ihr Leben lang gekrückt, und wohl kaum für Geld. Früh, Spät, Nacht, immer zu andern Zeiten essen und schlafen, von Berufs wegen schlafgestört. Feiertags Arbeit. Wenn rundherum Weihnachten in den Stuben gefeiert wird, ist sie weg von Kindern und Eltern, arbeiten. Oder zu Neujahr, immer im Wechsel.
Sie hat viele, viele Leben gerettet und bekommt jetzt zu lesen „Impfverweigerer: Das Leben der Anderen ist doch egal!“, www.blog-der-republik.de, 10. November.
Hat sie an einem Tag mit ihren Kindern etwas ganz Besonderes geplant, sind sie jubelnd aufgewacht und fanden statt der Mutter einen Zettel vor: Musste zum Dienst, wurde nachts angerufen. Und sich nach schwerem Arbeitstag den wütenden Kindern stellen, die sowas nicht verstanden haben. Weil's das System verlangt hat. Personalmangel und darf die Schwester nicht Patienten sterben lassen. Hat sogar das kranke Fünfjährige mit Fieber allein zu Hause lassen müssen, um fremde, Kranke zu versorgen. Und hatte sie selbst mal Fieber, ist sie hin. Keine Gesellschaft hat solches je in Frage gestellt, sondern verlangt! Entlassungsdruck, die Kollegen nicht im Stich lassen, Überlastung. Es gibt Patienten, die schlagen, und arogante Besucher, wenn nicht sie als Gast hier König sind und keinen Kaffee bekommen. Den muss die Schwester aus eigener Tasche zahlen und neben aller Arbeit noch servieren. Und an allem Schuld sind immer Schwestern, wenn bei Unterbelegung irgendwas nicht zu schaffen war. Und die Presse? Sie hat auf Schwestern und Krankenhäuser geschimpft. Wer das ein Lebenlang mitmacht, hat ein dickes Fell und Nerven...

Aber „diesmal nicht für andere“, hat sie gesagt, „nicht immer nur für andere“, keine Gen-Experimente, und bangt jetzt vor aufgehetzter Gesellschaft, wäre sie einmal Patient, ob man sie dann nicht behandelt.



„Bußgelder, wegsperren, nicht mehr behandeln: Wie Ungeimpfte entrechtet werden sollen“, de.rt.com

Schilderung einer „Sozialen“
„Der Staat lässt sich von Ungeimpften vor sich hertreiben“, www.zeit.de, 1. Dezember, schreibt eine junge Dame, die noch keine Chance hatte, viel zu leisten, „Top 30 bis 30“ Zeit-Journalistin. Im Instagram zeigt sie uns, wie ein soziales Leben aussehen muss: Ihre Fingernägel-designte Hand mit dicken Ringen, glatte Hemden in weiß und beige, sauberste Hacken-Schühchen mit Wildkatzen-Muster, mit zartesten Strippchen, noch welche in weiß, ein goldiges Parfüm-Fläschchen im Täschchen auf Bettlaken, schwarze Sonnenbrille mit Glitzersteinen und Kette, beige Sonnebrille, noch eine, ein weißes Täschchen mit Gold, Kaffee, und immer wieder einen Tisch im Café, auf den sie ihre schönen Gegenstände hinlegt, offenbar auf Reisen, hier The New Yourk Times, dort ein gelehrtes Buch „Why We're Polarized“, ja sogar das Süppchen hat sie in beige bestellt, nur sich selbst zeigt sie, obwohl in ebendiesen teuren Sachen, stets nicht so gut gelaunt mit tiefen Mundwinkeln, mag sich gern etwas von unten betrachtet, dass wir zu ihr aufblicken, dass sie missmutig herab guckt. www.instagram.com

Und wenn dieser jungen Design-Dame mal ein Unglück zustoßen würde, was wir nicht hoffen, würde die Krankenschwester vielleicht wie so oft aus dem Frei geholt, muss für diese Dame alle Vorhaben und Termine absagen, und sich von der jungen Dame sagen lassen: „Der Staat lässt sich von Ihnen vor sich hertreiben“?

26. November, „Faktenfinder“

Falsche Statistik
„Irreführende Statistik zu Sterberaten“, „In England sollen die Sterberaten von Geimpften über denen der Ungeimpften liegen. Die angeblichen Beweise basieren jedoch auf gezielter Datenselektion und dem Weglassen zentraler Faktoren.“

Falsche Statistik genau ansehen:
„Sieht man sich die Grafiken genauer an, mit denen diese Behauptung in den sozialen Medien untermauert werden sollen, so stellt man fest, dass sich diese nicht auf die Gesamtbevölkerung, sondern lediglich auf die Altersgruppe der Zehn- bis 59-Jährigen beziehen“.
Jetzt zeigt er uns eine Grafik, zwar nicht die aus den Social media, die wir uns ansehen sollen, sondern vom Office for National Statistics:
Wir sehen Tote pro 100.000, und zwar dass Leute unter 60 viel eher geimpft sterben als ungeimpft, woran auch immer sie wohl sterben, das sagt die Grafik nicht.
„Das würde bedeuten, dass - bezogen auf 100.000 Personen in einer Altersgruppe - mehr Menschen mit Impfung an Covid-19 sterben als ohne.“, meint der Autor. Es geht also um Covid.

Aber „Bei den 60- bis 69-Jährigen liegt die Todesrate der Geimpften bereits deutlich unter der der Menschen ohne Impfung:“ da sieht man um die 100 nach erster Dosis gestorben, versus 40 Ungeimpfte. Genauer: mehr als 21 Tage nach erster Dosis - wer weiß, wieviele gleich nach der ersten Dosis sterben, das wird nicht aufgeführt. Aber warum sagt der Autor das Gegenteil? Nun, einzige Sterbe-Rate, die unter den Ungeimpften liegt, ist die der Zweifachgeimpften. Die drüber liegenden Einfachgeimpften nennt er „ohne Impfung“ wie die Ungeimpften.

Halten wir also fest:
Impfung = Zweifachimpfung
„ohne Impfung“ meint ohne Zweifachimpfung, auch mit Erstimpfung
Erst-Geimpfte sind einfach nicht geimpft, meint der Autor.

„Noch deutlicher lässt sich dies bei den nächsten beiden Altersgruppen beobachten:“, meint der Autor, wir sehen: bei zunehmendem Alter mehr Covid-Tote, und zwar viel mehr Tote nach erster Impf-Dosis als Ungeimpfte. Nur wer es zur Zweitimpfung schafft, macht eine kleinere Sterberate als Ungeimpfte.

Irgendwann bemerkt es auch der Autor: „Was jedoch auffällt: Die Sterblichkeitsrate für die Gruppe '21 Tage oder mehr nach der ersten Dosis' steigt bei den Älteren ungefähr ab der 13. Kalenderwoche stark an. Impfgegner sehen darin ein weiteres Indiz für die Gefährlichkeit der Impfung.“

Für alles gibt es eine Erklärung: „ Die Statistiker erklären dieses Phänomen durch mehrere Faktoren: Zunächst einmal sinkt der Anteil dieser Impfstatusgruppe im gleichen Zeitraum auf sehr niedrige Werte, weil immer mehr Menschen geimpft werden.“ - er meint sicher immernoch zweitgeimpft: Der Anteil der Erstgeimpften sinkt, weil sie bald zweitgeimpft sind. Also fallen die vielen Toten nach Erstimpfung weniger ins Gewicht, weil sie bald die Zweitimpfung erhalten. Die Toten.

„Das sehen auch die Forscher der britischen Statistikbehörde Office for National Statistics (ONS) so: Die altersstandardisierte Mortalitätsrate sei bei ungeimpften Personen deutlich höher als bei Personen, die entweder eine oder zwei Dosen erhalten hatten“ - wobei, da kann der Laie wieder nicht folgen. Wurde nicht eben noch gezeigt, dass an der Erstimpfung mehr sterben?

Aber Lydia, das sind Fakten! „Faktenfinder“, Statistiker, Experten, und wenn die Graphik zeigt, dass die Todesrate Erstgeimfpter viel höher ist als Ungeimpfter, dann ist die Todesrate Erstgeimpfter niedriger als Ungeimpfter!

Schlussendlich:
„Dass es in der Gruppe der Zehn bis 59-Jährigen im Vergleich zu den höheren Altersgruppen - absolut wie relativ - trotzdem nur sehr wenige Todesfälle gibt, wird umso deutlicher, wenn man alle Daten im gleichen Wertebereich darstellt. In der grafischen Darstellung ist die Gruppe kaum noch erkennbar:“
und zeigt uns eine Graphik, wo die Sterberate nach erster Dosis einfach weg gelassen ist. Nur noch Zweitgeimpfte versus Ungeimpfte.

„Damit wird deutlich, dass die Schlussfolgerung 'Geimpfte sterben öfter als Ungeimpfte' sich aus diesen Daten nicht herleiten lässt.“

www.tagesschau.de

Hab' von andern gehört, die fahren einfach ohne Test Bahn. Aber hab' mich nicht getraut, auf der Strecke lauter Dörfer, wird man erwischt und im Dorf rausgeschmissen, da ist doch kein Testzentrum! Taxi auch nur 3G, wenn überhaupt ne Kneipe zum Aufwärmen - 3G, man kommt nirgends rein und nicht mehr weg und steht da im Dunkeln in Wetter und Kälte ohne Essen!

K. ist auch verzweifelt! Schlimm, hat erzählt, weiß nicht mehr, wie er zur Arbeit kommen soll. Der Arbeitgeber muss ja nur zwei Tests zur Verfügung stellen, aber die andern Tage? Muss er extra in die Stadt rein fahren, Testschlange stehen, bekam keine Termine, und dann ja wieder zurück zur Arbeit fahren? Zeitlich! Oder abends am Vortag, alles außerhalb der Arbeitszeit, und Kind in die Kita? Und abholen und einkaufen? Wann soll er das alles...

Ach du Schitt!

Du, der Chef hat ihn schon zur Seite genommen: Herr K., sind Sie geimpft? Sagt er: Joa, gegen Diphterie, Tetanus, Masern... - Sie wissen genau, was ich meine! - nö, gegen Corona nicht. Und da machte der Druck!

Lieber gesund und arbeitslos als Versuchs-Kaninchen, wo Langzeitschäden garnicht bekannt sind. Aber pass uff! Wenn Harz4 nachher nur für Geimpfte gezahlt wird? Können se doch machen. Warum nicht?

Da kommen wa auch noch hin! Und J., die ooch! Ganz verzweifelt! War die verzweifelt!

J.? Ach J. ist wirklich auch noch nicht geimpft?

Nee J. doch nicht! Am Telefon: Wie soll ich denn zur Arbeit? Keine Termine für Tests, die Zentren rundrum hatten keine Termine! Es gab einfach keine Termine!

Ach du Schitt, und was nun?

War völlig durch n Wind! Weiß nicht, was sie machen soll, muss doch zur Arbeit!

Und erhält man eigentlich trotzdem Lohn oder Gehalt, wenn man keinen Test bekommt und garnicht zur Arbeit darf?

Keene Ahnung.

Können einen ja verhungern lassen. Wie abends auf halber Strecke aus der Bahn werfen.

Da kommen wa auch noch hin.

„Impfpflicht kommt voraussichtlich
KEIN ZWANG, SONDERN EINE EINLADUNG
Die Impfpflicht wird kommen. Jetzt geht es darum zu verhindern, dass dieses Gesetz verunglimpft wird als erster Schritt hin zu einer Diktatur. Denn es ist eine Einladung.
Ein Kommentar. Von Martin Zeyn“
„Manche werden das als diktatorische Maßnahme verstehen. Jene, die kein Problem mit der ‚Tyrannei der Ungeimpften‘ (Frank Ulrich Montgomery) haben und mit ihrem Leugnen der Bedrohung und Missachten der Maßnahmen alle anderen gefährden. Manche, die das leidenschaftlich gerne tun, werden jetzt wieder behaupten, die Politiker hätten uns vor der Wahl belogen. Die das glauben, vergessen zumeist, dass ihre Verweigerung, sich impfen zu lassen, der Grund sind, warum die Lage sich so dramatisch verschlechtert hat. Das RKI hatte schon im Sommer darauf hingewiesen, dass – wenn die Impfquote nicht steigt – wir im Spätherbst eine vierte Welle bekommen werden. Die Wissenschaftler haben Recht behalten. Weil ein Viertel der Bevölkerung sich verweigert hat. Weil sie den Schutz ihres Körpers (mehr noch ihrer Überzeugungen) über den aller anderen gestellt haben. “ br.de, 2.12.

P: Bonelli sagt, da kommen Patienten zu ihm in die Praxis, die sagen, dass sie die Impfung wie eine Vergewaltigung empfinden, weil da wird etwas gegen den Willen in den Körper injiziert.„Mein Körper gehört mir“ gilt jetzt gar nicht mehr. Dasselbe haben wir doch gesagt! Manche werden sich lieber umbringen. Hat er auch gesagt: Patienten mit Selbstmord-Absicht. Oder was man noch versuchen kann: Viele versuchen ja, sich anzustecken, die fahren direkt zu den Infizierten, und vielen gelingts nicht! Die werden einfach nicht positiv!
H: So? Komisch ja.
P: Ja vielleicht, weil sie nicht krank sind, wenn sie einfach nur einen positiven Test, aber keine Symptome haben, wie sollen die denn anstecken?
H: Die Kollegin, fünf Leute, ganze Familie Corona gehabt. Alle angesteckt. Aber alle problemlos überstanden. Sagt se: So, vom Vierjährigen bis zur 88-jähringen, alle ohne Probleme.
P: Naja, irgendwie müssen ja die offiziellen Zahlen zustande kommen. In Deutschland sind zwei Prozent der Infizierten verstorben „im Zusammenhang mit“, keiner weiß, woran. Ist das viel? 15 Prozent der Bevölkerung ist über 70! 6 Prozent über 80! Müssten nicht, egal an welcher Krankheit, so traurig es ist, mindestens soviele in absehbarer Zeit immer sterben?
H: Meinste?
P: Durchschnittliches Sterbe-Alter an und mit - oder im Zusammenhang, wer weiß das so genau - ist über achzig! Und deshalb Impfpflicht, mit Notzulassung ohne Langzeitkenntnis?
H: Tja die andere Kollegin hatte auch ganz doll Bedenken, weil immer Probleme mit Thrombose, aber darf ja dann nirgends rein mit ihrem Enkelchen, garnichts unternehmen, da hat sie sich jetzt impfen lassen, gegen ihren Willen, und Thrombose-gefährdet.
P: Ks Kollegin wollte auch nicht, hat es wegen den Maßnahmen aber gemacht, und jetzt, wo die Uni aber doch kostenlose Tests anbietet - Weißte, monatelang Emails und Büro-Stress, man ist aufgefordert sich impfen zu lassen, ansonsten teure Tests selbst bezahlen.
H: Ja klar weiß ich doch …
P: Hat sie sich widerwillig impfen lassen, und jetzt gibt’s plötzlich doch kostenlose Tests von der Uni!
H: * Mmmm... * grml
P: ... ist sie natürlich verärgert, hätte sich nicht impfen lassen müssen, ist jetzt gegen Ungeimpfte. Hat man von vielen gesehn, erst gegen den Willen impfen lassen, jetzt für Impfpflicht. Ist ja klar: Haben’s auf sich genommen und fühlen sich schlecht, sehen jetzt: hätt nicht sein müssen, und dass die andern fein raus sind. Sind jetzt für Impfpflicht.

„Alle impfen jes jes jes“, Katjes
„i Impf Me2“
„Impfen, wir lieben es“, BVG
„Geimpft fühlt es sich besser an.“, Durex
„Sinnesrausch. Mit allen Sinnen geimpft“
„Beauty Forum. Nur ein kleiner Piks“
„Impfen aus Überzeugung“, real estate
„Impfen ist schick.“, pin-mail
„Die Impfung die Sinn stiftet“, mls
„Farbe bekennen. Impfen gehen!“, Christiansen
„Deutsches Impfonie Orchester Berlin“
„Impfen for a better tomorrow“, Siemens
„Bauen. Setzen. Rein damit.“, Toom-Baumarkt - „Respekt, wer's selber macht.“
„Mach dein Piks.“, Burgerking
„A rapid pieks“, A
„Ehrmann. Geimpft sein macht mich mehr an.“
„Das pure Impfvergnügen!“, Janny´s (Eiscafé)
„impfen ich liebe es“, McDonalds
„Melitta macht Impfen zum Genuss“
„Niemand ist geimpft bis alle geimpft sind“, one
„Impfen beginnt im Kopf“, m
„Impfen gestaltet Wandel“, ifok
„Weil jeder eine Impfung braucht“, Sos Kinderdorf Bremen
„Geimpft für Kinder“, Fröbel
„Eine Impfung für alle.“, Loxonet
„Impfen Sicherheit für Generationen“, Deutsche Rentenversicherung Hessen
„Das eigene Auto können Sie sich sparen. Impfen nicht.“, Stadtmobil carsharing
„Maximum Rock´n Boostern“, Audiotainment Südwest
„Fürs Wir geimpft“, Aktion Mensch
„lasst UNS impfen“, U-N-S
„Impf nicht nur für dich“, Hunreys
„Freude am Impfen“, BMW
„Impfe, was du liebst“
„Wir lieben Impfen“, Condor
„#BIGLOVEforImpfen“, Mini
„Deutschlands Biggster Pieks“, Big
„Impfe deine Sinnlichkeit“, EIS
„Impfglück“, #insglück
„New take five. Das besondere Impfen“
„Impfen mit Mehrwert.“, Historische Stadthalle Wuppertal
„#Impfen ist die beste Medizin“
„Impfen. Das A&O“
„Deutschland muss impfen, damit wir leben können“, Slime
„ümpfen statt schümpfen. Impfstadt Lübeck“
„Impfen gebraucht wie nie zuvor“, rebuy
„Jede Woche mehr geimpft“, Tschibo
„Longlife impfing“, Dibella
„Mit wohlgesetzten Stichen ein Maximum an Wirkung erzielen“, moskito, geimpfte Strateg:innen
„Kleiner Piks Grosse Wirkung“, innocent
„Machen Sie mehr aus Ihrer Gesundheit #impfen“, msp
„Geh den Impfweg“, Nature´s way
„Geimpft in der Natur“, Freizeit-oasen.de
„Nie war Impfen so wertvoll wie heute“, Kloserfrau
„Live.Digital.Geimpft.“, btl
„Online shoppen - Offline impfen!“, Klier hair
„Wir digitalisieren geimpft Ihre Welt“, Materna
„How do we start creating the future? Impfen“, PorscheDigital
„Aus Impfung Zukunft machen“, Union Investment
„Shaping Future With Vaccination“, eos
„Impfen unserer Zukunft zuliebe“, Dusyma
„Next level impfstatus“
„Impfen for the Next Level“, Ferchau
„Next boost“, Vaccination.protects.health
„Impfung, die verbindet - für eine nachhaltige Zukunft“, basf
„Impfen für den Wandel. naturblau++, die Werteagentur“
„Sei Teil der Lösung. Lass dich impfen.“, 3+
„Job, Impf.me“
„Geimpft oder Genesen statt gehabt und gewesen. Sein und Haben Werbeagentur unterstützt die aktuelle Impfkampagne der deutschen Unternehmen.“ „Verantwortung übernehmen. Impfen“, Siemens Healthineers
Ink Impf, Heart & Soul“, Siegwerk
„Passion for impfen meets scientific know-how“, MBI
„Es gibt immer was zu impfen“, Hornbach
„Rittersport. Impfstoff. Erst Piksen, dann Knuspern! Quadratisch. Praktisch. Geimpft.“
„Have a break, have a pieks“, KitKat
„5 Sterne für den Pieks“, amazon
„Ohne Impfen ist Weihnachten Essig“, Kühne
„So fühlt sich geimpft sein an“, vileda
„Impfen das seid ihr“, ebay
„Hans impfglück“, Burgergrillbar
„Die Welt braucht Impfen“, Fleurop
„Mehr geimpft“, easy credit
„Impfen is everything“, spotify
„See.think.impf“, Zf
„Like to travel. Love the Impfung“, 1
„Die neue Lust aufs Impfen“, Rügenwalder Mühle
„Realise Your Impf Dreams“, Gadena
„Wir sind Impffans“, Nordsee
brandsgegencorona.de

„impfen ich liebe es“
McDonalds

„Welchen Nutzen sehen Sie in dieser Impfung?“ - „Ich seh' garkeinen Nutzen.“ - „Ich nämlich auch nicht.“
Dr. med. Elke Austenat und Dr. med. Claus Köhnlein, www.achgut.com, Folge 186

„Wenn jemand ein Glücksempfinden hat, weil er sich einen Dauerkatheder legt mit so ner Infusion wie Morphium, [...] - Ich will jetzt immer ne m-RNA haben, in welcher Konfiguration gegen Mutante A, B, C, D, dann soll er das tun“
„Wenn ich geimpft bin gegen Masern, um mal konkret von Covid weg zu gehen, dann ist für mich ein Ungeimpfter ein Risiko! Der muss sich impfen lassen, oder ich schütze ihn, indem ich mich impfen lasse. Das ist so verquer, kann mir das einer von Ihnen erklären?“ Dr. med. Elke Austenat, ebd.

Grammatik-Psychose, sagt Christoph: Wenn ich gefährdet bin, bin ich gleichzeitig Gefährder. Dass der natürliche Mensch ein Schädling ist, und muss per Impfung unschädlich gemacht werden.

7. Dezember

„Eine allgemeine Impfpflicht wird immer wahrscheinlicher - doch was bedeutet das konkret? Mit welchen Strafen hätten Impfverweigerer zu rechnen?“
„Die Menschen impfen sich ja nicht allein zum eigenen Schutz, sondern auch im Interesse des Staates zum Schutze anderer.“ tagesschau.de, 3.12.

Bei uns ist gerade die ganze Familie in Quarantäne. Corona ist garnicht so schlimm. Hatte ein paar Tage Rückenschmerzen und konnte mich nicht mehr so gut konzentrieren.

Oh, dann wünsch' ich gute Besserung! Aber dann müsste ich ja hinkommen, um mich anzustecken für den Genesenenstatus. Auweia.

Jedenfaslls soll das die beste Immunisierung sein. Sagt ja sogar der Mainstream.

Aber dann schont euch unbedingt, weil Corona gar nicht ohne ist... schön lang auskurieren, damit nicht ein Rest sich irgendwo festsetzt.

Und deine Mama u. Bruder auch? Wie geht's deiner Familie?

Wir sind alle drei krank, seit einer Woche. Bei allen ist es nicht ganz so schlimm. Aber es gibt kaum Infos wg. Test nach der Quarantäne und wie man an den Genesenenstatus kommt.

Ich glaube, den Genesenenstatus hat man, wenn man ein positives PCR-Ergebnis vorweist, das - weiß nicht wie lang - zurück liegen soll oder darf, weiß nicht genau.

Habt ihr PCR? Ist der Test schlimm mit ganz hinten durch die komplette Nase durch? Was manche sagen mit Nasenbluten und Brechreiz und so?

Haben bei der Ärztin einen Abstrich mit Holzstäbchen in den Rachen bekommen. Das war ok.

15. Dezember

Hi wie geht's. wie lange ist dann eigentlich eure quarantäne? kenne mich garnicht aus.

Bin heute schon arbeiten und musste danach in den Copyshop, 2G, wo andere davor auf ihre Kopien gewartet und draußen bezahlt haben.

Anstecken ist ja wirklich eine gute Idee, völlig verdreht.

13. Dezember, „Tyrannei der Ungeimpften“

„Tyrannei der Ungeimpften“, Ärztevertreter Frank Ulrich Montgomery
www.philomag.de, 9. November

S.: Du glaubst es nicht, ...
Schweigen...
T.: Was denn?
S.: Kann doch garnicht wahr sein, ...
T.: Na willst nicht mal sagen?
S.: Das glaubst du nicht. Hier lies: „Corona und Weihnachten: Wie umgehen mit ungeimpften Familienmitgliedern?“
T.: Wie umgehen...? Wie soll ich schon mit Mutti umgehen? Oder mit dir?
S.: Hier lies: „Nach den neuen Corona-Regeln sollen sich Ungeimpfte vorerst nur noch mit maximal zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen dürfen.“
T.: Ach so?
S.: „Diese Kontaktbeschränkung, [...] birgt gerade für die Weihnachtszeit enormes Konfliktpotential. Denn sobald auch nur eine Person,...“, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, „...sobald auch nur eine Person, die älter als 15 Jahre ist, in einer Familie nicht geimpft wurde, ist ein Weihnachtsfest in größerer Runde quasi unmöglich.“
T.: Wieso denn unmöglich?
S.: Von Bund und Ländern beschlossen!
T.: Es darf nur ein Ungeimpfter...? Mit Mutti bin ich, also sind wir aber zwei Ungeimpfte! Ich darf nicht meine eigene Mutter...
S.: Doch, nein, es geht um größere Runden, ein Ungeimpfter darf zwei andere treffen. Ob die geimpft sein müssen steht hier nicht.
T.: Ach so, aber was juckt uns das, treffe doch nur eine Person aus anderm Haushalt, maximal zwei, wenn K. noch rüber kommt.
S. (wieder in belehredem Ton): „So könnte Weihnachten mit einem ungeimpften Familienmitglied aussehen. Beispiel: Drei erwachsene Geschwister, die alle verheiratet sind und Kinder haben, wollen sich an den Feiertagen mit ihren Eltern treffen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Sind alle Familienmitglieder, die älter als 16 Jahre sind, geimpft, ist das kein Problem.“
T.: Nee, wer hätte das gedacht? Eh... 16? Hieß es nicht eben noch 15?
S.: Ja, frag' mich nicht, steht hier: „Ist aber nur eine Person über 16 Jahre nicht geimpft, muss die Familie sich entscheiden. Wollen alle gemeinsam ohne die ungeimpfte Person feiern?“
T.: WAS?
S.: „Gerade bei Jugendlichen entsteht so womöglich eine schwierige Situation, in der sich die Verwandten aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung befinden.“ Wieso bei Jugendlichen? Siehst du, wieso bei Jugendlichen? „Oder treffen sich womöglich zwei Familienmitglieder aus einem Haushalt mit der Familie des oder der Ungeimpften, während der Rest der Familie gemeinsam feiert.“
T.: Wie? Versteh' ich nicht.
S.: Also, treffen sich zwei aus einem Haushalt mit der Familie des Ungeimpften...
T.: ... also jetzt nicht mit dem Ungeimpften, sondern mit seiner Familie...
S.: Ja, „während der Rest der Familie gemeinsam feiert“
T.: Was für'n Rest? Versteh's immer noch nicht.
S.: „Möglich wäre ein Treffen des Ungeimpften mit mehr als zwei Personen, wenn beispielsweise zwei Personen aus einem Haushalt noch Kinder aus demselben Haushalt mitbringen würden, die jünger als 14 Jahre sind.“ - Wieso jetzt 14?
T.: Ich komm' nicht mehr mit.
S.: Na, wenn zwei Personen aus einem Haushalt, also wir, die Kinder mitbringen, dann könnte der Ungeimpfte mehr als zwei Personen treffen.
T.: Ich bin ungeimpft und bringe meine Kinder mit, dann dürfte ich mehr als zwei andere Personen treffen?
S.: Nein, die gehen davon aus, dass du geimpft bist und der andere ungeimpft, dann würde der andere, weil Kinder dabei wären, mehr als zwei Leute treffen.
T.: Aha.
S.: Aber das Eigentliche kommt ja noch! „Sozialpsychologe: 'Gründe für Nicht-Impfung wichtig'“
T.: Das auch noch?
S.: Ja, „Das führt schon in der Vorweihnachtszeit dazu, dass sich auch Geimpfte die Frage stellen müssen, wie sie mit der Situation umgehen sollen. 'Das Wichtigste dabei ist, dass man offen bleibt und aufeinander zugeht', sagt der Sozialpsychologe Rolf van Dick, der ein gemeinsames Weihnachtsfest nicht in allen Fällen verloren gibt. 'Vor allem die Gründe dafür, warum Menschen sich nicht haben impfen lassen, spielen bei der Weihnachtsplanung eine entscheidende Rolle.' Es gebe durchaus Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder noch nicht geimpft seien.“
T.: Sind es nicht immer gesundheitliche Gründe, wenn es nur eine Notzulassung ohne Langzeit-Kenntnisse ist. Oder wenn man zweifelt, ob's unbedingt nötig wäre. Hast du schonmal andere Einwände gehört?
S.: „Diese seien aber sicher bereit, sich vor dem Weihnachtsfest auf Corona testen zu lassen, um sich, aber auch die Familie zu schützen.“
T.: Was? Und andere sind nicht bereit? Ist doch Testpflicht jeden Tag überall...
S.: Versteht man nicht!
T.: ... testen lassen, um sich zu schützen? Ein Test schützt mich? Wie soll ich das verstehen?
S.: Es geht ja noch weiter: „In einem solchen Fall wäre es sicher vertretbar, wenn trotz der Corona-Regeln mehr Menschen gemeinsam mit einer ungeimpften Person feiern würden, so van Dick.“
T.: Und steht das so in den Verordnungen? Oder mit welcher Befugnis erlaubt Herr van Dick... Und kommt Polizei zu Weihnachten in die Wohnungen und kontrolliert, ob einer gesundheitliche Argumente vorträgt?
S.: „Anders sehe es jedoch bei Familienmitgliedern aus, die sich aus Überzeugung nicht impfen ließen, ...“
T.: Eh, Überzeugung? Natürlich bin ich überzeugt, dass ich keinen Impfschaden will. Aber hieß es nicht eben noch, es sei in Ordnung, wenn man gesundheitliche Bedenenken hat? Moment, ich bin ja eben nicht von der Impfung oder irgendwas überzeugt.
S.: „...vielleicht sogar Anhänger von Verschwörungsmythen seien.“
T.: Verschwörungsmythen?
S.: Und jetzt pass auf, was man mit solchen machen soll: „'Auch hier sollte man versuchen, durch Gespräche vielleicht doch noch ein Umdenken herbeizuführen', so der Sozialpsychologe.“
T.: Sag' er das mal P. mit ihren Sehproblemen. Und K.s Mannschaft, denen der Kollege vor aller Augen einen Schlaganfall bekommen hat in jungem Alter! Und M. und D., die drei Tage mit Fieber im Bett lagen und Hildes Kollegin nach dritter Impfung ganz elend, und was Ärzte erzählen von mehr Gürtelrose und Thrombosen und Lähmungen... weißt du, allein schon die Angst...
S.: Das sind jetzt Verschwörungsmythen!
T.: Ja, ach so. Aber psychisch, weißt du, gegen den Willen was rein spritzen, Fremdkörpergefühl, in die Klapse will ich nun auch nicht, mit welchem Recht soll ich für andere, und mein Leben zählt offenbar nicht? Und dann „boostern“ und nochmal und nochmal, ...
S.: Also „doch noch ein Umdenken herbeizuführen [...], Ist das nicht möglich, müsse man aber klare Kante zeigen und ohne diese Personen feiern.“
T.: Ach, weil die Mutter eine andere Meinung hätte?
S.: „klare Kante zeigen“! „Korrekturhinweis: In einer früheren Version dieses Beitrags stand, dass Kinder unter 14 Jahren geimpft sein müssten, damit sie sich mit mehr als zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt treffen können.“ Jetzt Kinder unter 14?
T.: Wieso unter 14?
S.: „Das Land NRW macht jedoch eine Unterscheidung zwischen Kindern und Jugendlichen unter 14 und unter 16 Jahren. Kinder bis einschließlich 15 Jahre gelten als immunisiert, das heißt, ...“
T.: Kinder bis 15 gelten als immunisiert?
S.: Ja, steht hier!
T.: Vielleiht..., die meinen ja nie Covid, es geht immer um positive Tests, also hat man unter 15 keine positiven Tests, erst ab 15, also was man immer als „Infektion“ bezeichnet.
T.: Aber die testen doch! Die ganze Schule ist doch voll positiver... Du meinst diese andere Verordnung: Da gelten Kinder unter sechs als getestet. „Im Sinne dieser Verordnung ist [...] 6. eine getestete Person eine asymptomatische Person, die a) das sechste Lebensjahr noch nicht vollendet hat“, Bundesamt für Justiz, Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV), 8.5.21, § 2 Begriffsbestimmungen)“
T.: Ich komm' nicht mehr mit.
S.: Aber jetzt geht's um unter 15. „sie haben den gleichen Status wie eine geimpfte oder genesene Person.“
T.: Hör' mir uff.
S.: Aber ist wichtig, sonst richtig hohe Geldbußen! „Kinder bis einschließlich 13 Jahre haben ebenfalls diesen Status, gelten darüber hinaus aber auch nicht als Kontaktperson.“
T.: WAS?
S.: Steht hier!
T.: Keine Kontaktperson?
S.: Ja! Aber ausgerechnet die hängen dir doch sofort am Hals und schlecken dich ab!

www1.wdr.de, 3. Dezember

bild

„Now is the time for a 'great reset'“ - „This is our best chance“
„The changes we have already seen in response to COVID-19 prove that a reset of our economic and social foundations is possible. This is our best chance to instigate stakeholder capitalism - and here's how it can be achieved“
Ein Bild eines abgegriffenen Kastens im Straßenverkehr mit Knopf: „Push to reset the world“
www.weforum.org, 3. Juni 2020.
Nach „Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution“ nun:

„Covid-19: The Great Reset“
Klaus Schwab und Thierry Malleret, hrsg. vom World Economic Forum, 2020
ISBN 978-2-940631-12-4

Die Welt als Boot - Ums Ganze kümmern
„If we 7.5 billion people are now stuck together on a virus-infected cruise ship, does it make sense to clean and scrub only our personal cabins while ignoring the corridors and air wells outside, through which the virus travels? The answer is clearly: no. [...] Since we are now in the same boat, humanity has to take care of the global boat as a whole“, ebd. S. 22.
„interdependent world“, „all risks affect each other“, S. 22 ff.

Die Wähler wählen falsch
„Not only does velocity take extreme forms, but it can also engender perverse effects. 'Impatience', for example, is one, the effects of which can be seen similarly in the behaviour of participants in the financial markets (with new research suggesting that momentum trading, based on velocity, leads stock prices to deviate persistantly from their fundamental value or 'correct' price) and in that of voters in an election.“, S. 29.

Entscheidungsträger können nicht entscheiden
„Another important and far-reaching consequence of velocity is that decision-makers have more information and more analysis than ever before, but less time to decide.“, S. 31., „complexity literally overwhelmes the capabilities of politicians in particular - and decision-makers in general - to make well informed decisions.“, S. 34.

Alles so komplex - So stark wie das Schwächste Glied - Gesetzmäßigkeit der Ereignisse
„what we don't understand“, S. 31, „impossible to predict“, S. 32, „that this complex adaptive system is greater than the sum of its parts“, „it is only as strong as its weakest link“, S. 34, „quantum politics“, S. 35, „quantum world: highly interconnected and uncertain, incredibly complex and also changing depending on the position of the observer. This expression recalls quantum physics, which explains how everything works and is 'the best description we have of the nature of the particles that make up matter and the forces with which they interact.'“, S. 36.

Eine Art Schicksalskette
„Interdependence“, „the world is now 'hyperconnected'“, „that the individual risk from which the chain of effects started [...] ends up amplifying many other risks“, S.22-24, was wir mit Grafiken und Modellierungen vorhersagend berechnen, S. 25, 34, 50,..., „Many of us are pondering when things will return to normal. The short response is: never.“, S. 12.

Führung
„the countries that fare better [...] made rapid and decisive decisions. [...] are high-trust societies in which citizens have confidence in both the leadership and the information they provide. They seem under duress to exhibit a real sence of solidarity, favouring the common good over individual aspirations and needs.“, S. 77.

Favete linguis!
„Kardinal Müller verbreitet erneut Corona-Verschwörungsmythen“
„Kardinal Gerhard Ludwig Müller spricht in einem Interview davon, Vertreter der Eliten wollten die Pandemie nutzen, um die Menschen 'gleichzuschalten' und zu kontrollieren. Auch gebe es Ideen für einen 'Great Reset'“, „Blume: Ich habe mehrfach ausdrücklich davor gewarnt, dass auch kirchliche Autoritäten wieder Verschwörungsmythen verbreiten werden. Die Schwelle dazu sehe ich bei Kardinal Müller jetzt erreicht.“, „Frage: Wie wirkmächtig oder gefährlich sind die Anspielungen auf vermeintliche 'Great Reset'-Pläne, also der Verweis auf angebliche Eliten-Verschwörungen zum Sturz der Demokratie, auf die Müller verweist? Blume: Bereits 2020 habe ich vor einer Verbreitung des aus den USA verbreiteten 'Great Reset'-Verschwörungsmythos gewarnt, der sowohl die Gefahren der Covid-19-Pandemie wie auch der Klimakrise leugnet und letztlich die Demokratien rechtspopulistisch bedroht. Auf diesen Verschwörungsmythos hereinzufallen, ist auch ein theologischer Kardinalfehler. Gleichwohl möchte ich würdigen, dass der größte Teil der katholischen Theologie heute fest zu Wissenschaft und Menschenwürde steht.“ www.katholisch.de

„Er sprach davon, dass hinter den Maßnahmen eine finanzkräftige Elite stecken würde. Auch gebe es Ideen für einen "Great Reset", also einen Sturz der Demokratie.“, „'Gerade bei einem ranghohen und prominenten Diener der katholischen Kirche hätten wir es nicht für möglich gehalten, dass dermaßen krude und demokratiefeindliche Verschwörungstheorien ganz offen und ungehemmt zu Tage treten.' Offener Brief von vier Grünen-Bundestagsabgeordneten“ www.br.de

„Verschwörungsquark vom Kardinal. Großer Gott, wird im Vatikan geschwurbelt“, „den Unsinn, den Kardinal Müller von sich gegeben hat, kann man nur geißeln.“, „So viel irdischer Stuss. Der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller, auch noch Richter am Vatikan, redete in einem Video über 'ein gewisses Chaos, ein Durcheinander, einerseits geboren aus mangelnder Kenntnis und Unwissenheit über die Wirksamkeit und Gefährlichkeit des Virus, andererseits auch geboren aus dem Willen, die Gelegenheit zu nutzen, die Menschen jetzt gleichzuschalten, einer totalen Kontrolle zu unterziehen, einen Überwachungsstaat zu etablieren, wie ja die Vertreter von Big Set, Reset, jetzt selber gesagt haben: Klaus Schwab, Corona ist eine Chance.'“, ein Kommentar von Thomas Schmoll, www.n-tv.de.

„Im Osten, wo die AfD besonders stark ist, seien in den Querdenker-Gruppierungen auch häufig AfD-Funktionäre vertreten. 'Sie treiben den Skeptizismus gegenüber der Impfung weiter voran und benutzen sogenannte Dog Whistles', sagt der Experte [Holnburger]. Mit bestimmten Begriffen, etwa dem 'Great Reset', lockten sie Menschen an, die an Verschwörungserzählungen glauben, und präsentierten sich als Verbündete.“ web.de, 12. Dezember

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2G

Schwarz gekleidete Türsteher sperren breitbeinig die Eingänge ab. Der Kunde, wie er in die Nähe kommt, gerät in eine Art Not. Er reißt sich den Rucksack herunter, oder die Handtasche nach vorn, wühlt sich durch alle seine Fächer und wo sich das Handy immer versteckt - obwohl ein Handy ständig in Benutzung ist, hat es die Art, wenn man es für eine Sekunde aus dem Blick lässt, sich sofort hartnäckig zu verstecken - beim Suchen rutscht die FFP2-Maske auf die Augen, die Brille beschlägt, Haare und Schal müssen beiseite geklemmt werden, Kapuze und Rollkragen... Wenn der Kunde sein Handy endlich erwischt hat und wieder vollständig ist, tritt er, es stolz hochzeigend, an den Türsteher heran. Kunden sind gewissermaßen Patienten. Nach geduldigem Ertragen der Wartezeit, wenn sie endlich rein gewunken werden, springen sie eilig in den Laden. Man kennt es vom Arzt, beim Sitzen im stillen Warteraum, und ist einer dran, selbst mit Krücken und Verbänden springt er auf, oder mit Rollator rennt er über den Flur ins geöffnete Arztzimmer.

Ich staune manchmal, wie wenig es uns fehlt, in Läden zu gehen, Christoph und mir. Seit Wochen, wir vergessen's sogar und merken's garnicht. Erst beim Malen, als der Pinsel stumpf geworden ist. Die Maßnahmen-Beschließer haben nicht bedacht, dass auch Rotmarder-Haarpinsel zum Lebensbedarf gehören! Bösner ist eine große Halle mit deckenhohen Regalen und ab und an ein paar verstreuten Kunden, die man meist nicht wahrnimmt, aber hygienisch muss es wohl arg aussehen, wenn ein völlig Gesunder mit Negativ-Beweis nicht hinein darf. So bestellt man den Pinsel online, und fehlt's einem eigentlich an nichts.

Ins völlig überfüllte Einkaufs-Center darf ich, solange nicht in einen Laden, ob irgendein G oder garnichts, interessiert keinen, auch Abstände nicht. Die sollen ohnehin nichts nützen, erklärt die Max-Planck-Gesellschaft, www.mpg.de.
Hunderte, wenn nicht Tausend sind, während ich sitze, schon die Rolltreppe runter, Hände über Hände immer wieder am Geländer, an Handys, Geld, Taschen, Gesichtern, Masken gerade rücken, kurz: an welcher Hygiene kein Zweifel sein kann, wenn man nicht sogenannter Leugner ist und meint, da wären Keimherde an den Masken.

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Das Schaufenster

Nicht wie in alten Geschichten, wo Kinder sehnsüchtig vor Schaufenstern stehen und das Geld nicht haben. Sie stehen mit Eltern mit Geld sehnsüchtig vor den Schaufenstern. Einmal kommen Großeltern mit Enkeln vorbei, ganz beschwingt - Großeltern mit Enkeln sind immer beschwingt - und erklären den Kleinen: „Schööön, nicht? Aber das kaufen wir ein andermal, wenn wir wieder rein dürfen. Dieses Jahr gucken wir nur. Schööön.“ Der Türsteher beäugt mit großer Wachsamkeit jeden, der draußen vorbei kommt. Jeden, der auch nur in die Nähe seines Schaufensters kommt. Wenn einer rein guckt, wird der Türsteher ganz unruhig und beugt sich über seine Absperr-Kordel. Auch mich, wie ich davor in der Halle auf öffentlichem Hocker sitze und male, beobachtet er mit seinen Wach- und Aufforderungs-Augen. Es ist so alltäglich geworden, dass uns rundrum auf Schritt und Tritt überall Aufforderungs-Augen kontrollieren. Kurz denk' ich, ich müsst' ihm einen Impfnachweis vorhalten, weil ich mich draußen in der Nähe seines Ladens aufhalte.

Im Schaufenster ein prächtiges, großes Segelschiff. Und ein Schloss mit Türmen. Ein Junge kommt vorbei, zuckt vor Freude zusammen, späht begeistert durchs Fenster, dann zum versperrten Eingang und wieder zum Schiff, und jetzt ist seine ganze Aufmerksamkeit auf zwei andere Kinder mit Mutter gerichtet, sie lässt den Türsteher ihren Impfnachweis scannen, versteht sich zudem ganz gut mit ihm, die Kinder hüpfen in fordernder Selbstverständlichkeit in den Laden und suchen sich aus, was das Herz begehrt. Der Junge lässt die Schultern hängen, wie: Hab's begriffen, und schlürft mit schweren Schuhen weiter.

„Kinder werden dafür bestraft, dass ihre Eltern nicht geimpft sind.“, Steffen Kahnt, der Geschäftsführer des Handelsverbands Spielwaren (BVS), www.welt.de, 20. Dezember.

Aber wie ist das? Kinder dürfen ja, nur ohne ihre ungeimpften Eltern?
Und es gibt das Internet, ja sicher bekommen alle Kinder wieder einen Überfluss, wie üblich mehr als jede Generation jemals. Sie werden zur Bescherung die Geschenkpapiere abreißen, kurz sehen, was drin ist, das nächste aufreißen und das zweite aufs erste werfen, die Eltern und Tanten und Omas werden befeuernd zuschauen und sagen: „Oh schön, und nochwas! So viel! Herrlich, nagut, das kann er sowieso garnicht alles angucken“, „Nein, das ist normal, so viel kann er natürlich nicht alles angucken.“. Und wenn alles ausgepackt ist, wird das Kind rufen: „Gibt es noch ein Geschenk?“ Und wenn nicht, muss eine neue Idee her, wird rumgeschleudert und getobt, die Erwachsenen bücken sich begeistert unter den Tisch, um das verstreute Spielzeug aus den Ecken zu suchen und freuen sich für die Kleinen: „Oh, sowas hab' ich mir immer gewünscht!“

„Ungeimpfte dürfen in Spielzeug-Läden – Bayern schafft die nächste 2G-Ausnahme“
„'Obwohl das Angebot von Spielwarengeschäften im Regelfall keine lebensnotwendigen Bedarfsgüter umfasst, haben Spielwaren – was der Senat als allgemein bekannt voraussetzt – bei generalisierender Betrachtung jedenfalls für Kinder und zumal in der Weihnachtszeit (mindestens) dieselbe Bedeutung wie (für Erwachsene) Bücher, Schnittblumen und Gartengeräte', heißt es in dem Beschluss des 20. Senats am VGH.“, ebd.

Impfhund

C: Impfhund! Hast du schon mal Impfhund gehört?
I: Impfhund? Nie gehört. Was? Impfhund? Wie Rettungshund - soll uns jetzt ein Hund impfen?
C: Ich les' grad: Der soll die Angst nehmen, damit du dich impfen lässt.
I: Angst nehmen? Aber was nützt mir denn, dass ich keine Angst hab', bevor die Thrombose kommt?
C: Ach was Thrombose! Siehst du, du bist nur nicht aufgeklärt. „Angst vor der Impfung sollte aktiv thematisiert werden und durch gute, aktive und niederschwellige Aufklärungsangebote aufgefangen werden. Impf-'Paten', die ängstliche Menschen zur Impfung begleiten, oder Impfhunde, die z.B. in den Niederlanden eingesetzt werden...“, also nicht nur wegen Corona, überhaupt zum Impfen.
I: Wer hat denn Angst vor Impfen? Wir sind doch alle gegen alles Mögliche geimpft? Aber Corona - Notzulassung, Gentechnik, ist schon was anderes, nicht?
C: Es ist doch nur ein kleiner Pieks!
I: Ein kleiner Pieks! Sind wir denn Kleinkinder? Und damit wollen sie sich so viele Skeptiker erklären? Darunter sind doch auch Fachleute, die ihr Leben nichts anderes gemacht haben als Virenforschung, oder Malone - nicht aufgeklärt?
C: Ja, und für die gibt es dann Impfpaten und Impfhunde.
I: Vielleicht so Art Polizeihunde, diese Kampfhunde mit Maulkorb, die an den Leinen zerren und bellen wie auf den Demos, dann ist die Angst vor der Impfung schon gleich nicht mehr so groß.
C: Nein, Impfhunde sind bestimmt so ganz liebe. So kleine fellige.
I: Ach so. Ja dann so einer, der mit runden Hundebettelaugen guckt, dass du nicht nein sagen kannst, und musst dich für ihn impfen lassen, weil er so niedlich ist.
C: Ja genau, so ein ganz niedlicher.
I: Aber das ist ja richtig gemein, da kann doch keiner nein sagen, und hab' ich nachher Thrombose, kann mir der Hund dann aber auch nicht mehr helfen.
C: Mach' doch einen Holzschnitt draus! Machst einen Impfhund!
I: Ja, das ist gut! Obwohl, wer Angst hat, geht doch nicht zum Arzt, um sich dort von einem Hund überreden zu lassen, man geht doch garnicht erst hin!
C: Na, der Hund kommt zur Haustür und holt die Ängstlichen von der Wohnung ab.
I: Ach so. Und woher weiß er...? Vielleicht Kreuze an allen Türen.
C: Ja genau, Kreuze, oder wie im Alten Testament. Die Ägypter werden vom Würg-Engel heimgeholt und nur die verschont, wo ein Kreuz an der Tür ist.
I: Kreuz, und weiß der Hund: Ah, hier wohnt ein Ungeimpfter, den hol' ich ab.
C: Oder vielleicht riecht er das. Wo stand noch, ... sollen doch Hunde erschnuppern, ob einer Corona hat, Covid-Test durch Schnuppern.
I: Ja, der Hund geht von Tür zu Tür und erschnuppert den Ungeimpften und nimmt den mit. Guck, so hier? Nur grob erstmal als Skizze...
C: Na vielleicht nicht dass er sitzt, sondern so drängelt wie dass er ausgeführt werden will.
I: So hier?
C: Ja das ist gut!
I: Und mit Jäckchen, dass er schön leuchtet, oder Warnweste, Impfhund-Uniform.
C: Wobei, jetzt hast ja eine Impfspritze an die Haustür gemalt.
I: Statt Kreuz ..., nicht gut?
C: Dass die so hoch zeigt, find' ich bisschen...
I: Mit Tropfen dran. Wie in den Nachrichten immer.
C: Das ist „too much“.
I: Aber in den Nachrichten ...
C: Besser andersrum. Nach unten. Dass die nicht so hoch zeigt.
I: So?
C: Oder besser doch garnicht. Vielleicht, dass der Hund eine um den Hals gehängt hat oder mit sich trägt?
I: Um den Hals?
C: Na dann nicht... Und hinten noch ein Impfzentrum! Genau, die stehen alle am Impfzentrum.
I: Dann da eine Impfspritze dran. Am Impfzentrum.
C: Lustig, die stehen ja mehrreihig! Und der da braucht noch einen Impfhund zur Seite, und der da auch.
I: So?
C: Ja, alle, die Angst haben. Und vorn werden welche vom Impfhund hin gezogen, so schön unfreiwillig.
I: So...
C: Ja, vielleicht statt Typ machst du ein Mädchen draus? Mit Rock?
I: War ja klar.
C: Ich meine, weil's doch heißt, dass vor allem junge Frauen zögerlich sind.
I: Junge Frauen mit Rock?
C: Ja so ist doch gut, und jetzt noch,... die stehen alle etwas zu selbstbewusst. Die müssen mehr gebeugt sein. Wie in ein Lager oder zum Antreten.
I: So.
C: Na das ist doch ein guter Neujahrsgruß! Denken alle, du machst Werbung fürs Impfen.
I: Um Gottes Willen!
C: Hab' grad gegoogelt, da dürfen Kinder einen Plüsch-Hund halten, während sie die Spritze bekommen.
I: Ach, der Impfhund ist garnicht echt?
C: Vielleicht bekommen Erwachsene einen Echten?
I: Ich google auch grad: Finde nur Bilder, wie ein Hund geimpft wird. Impfhund. Gegen Tollwut.
C: Hab' noch was: Hier soll der Geimpfte zwischendurch mit dem Impfhund spazieren gehen.
I: Mit Plüschhund?
C: Ne offenbar doch einen echten.
I: Wie zwischendurch? Wie lange soll die Impfung denn dauern? Wie beim Frisör, wenn die Haare trocknen?
C: Vielleicht bis zum Boostern.

„Angst vor der Impfung sollte aktiv thematisiert werden und durch gute, aktive und niederschwellige Aufklärungsangebote aufgefangen werden. Impf-„Paten“, die ängstliche Menschen zur Impfung begleiten, oder Impfhunde, die z.B. in den Niederlanden eingesetzt werden, um Menschen die Angst vor dem Impfen zu nehmen, könnten versuchsweise eingesetzt werden. Angst vor Impfungen kann auch eine große Hürde für die Akzeptanz einer allgemeinen Impfpflicht sein und sollte so oder so durch wertschätzende Aufklärung abgebaut werden.“

Cosmo Covid-19 Snapshot Monitoring, Uni Erfurt, Zusammenfassung Empfehlungen Wellen 56 und 57, projete.uni-erfurt.de

Es hilft alles nichts
„Münchner Klinik am Zenit“ (geändert zu „Münchner Klinik am Limit“), 15.11.21.
„Seit vielen Monaten ist das Klinikpersonal vielerorts am Anschlag.“, goslar.de, 10.12.21
„Das Personal im gesamten medizinischen Bereich, das seit Beginn der Pandemie am Anschlag ist, vielleicht auch teilweise darüber hinaus, verdient unseren allergrößten Respekt.“, cdu-fraktion-enzkreis.de, 16.12.21

Trotz 2G, 3G, FFP2, Massenimpfungen, Online und Home-Office …

Einigkeit zählt
„Prof. Dr. Claudia Diehl: Ich glaube ‚kleine Gruppe‘ ist entscheidend. Wir müssen viel stärker in den Vordergrund der Debatte stellen, wie einig wir uns eigentlich sind. […] Im Moment schauen wir sehr stark auf diejenigen, die laut sind. Wir müssen aber immer betonen: Sie sind die Minderheit.

ZDFheute: Von einer Spaltung oder einem Riss durch die Gesellschaft kann also keine Rede sein?

Diehl: Dieses Bild finde ich falsch. Wenn man an einen gespaltenen Baumstamm denkt, dann denkt man an einen Stamm, der in der Mitte geteilt ist. Was wir aber im Moment sehen, ist ein Baumstamm, bei dem am Rand ein Splitter raussteht.“
„Deshalb sprechen wir in der Forschung ganz bewusst nicht von Spaltung oder Polarisierung, sondern von der Radikalisierung einer kleinen Minderheit an den Rändern.“
zdf.de, 22.12.

V: Bei uns ist etwas ganz Schreckliches passiert. Der Mann meiner Cousine ist nach seiner Impfung völlig unerwartet gestorben. Hat drei kleine Kinder. Zwei sind jetzt mit bei uns im Haus.
P: Das ist ja furchtbar. Hab jetzt schon von mehreren Fällen rundrum im Bekanntenkreis gehört. Jetzt kümmert ihr euch um die Kleinen?
V: Sie sind bei meiner Tante oben. Aber wir helfen ein bisschen.
P: Und woran ist er gestorben, weiß man das? Wie lang nach (erster oder zweiter) Impfung?
V: Nach dem Booster ging es ihm nicht gut, hat sich garnicht mehr gemeldet, auch Silvester nicht. Habe auch im Bekanntenkreis von plötzlich Verstorbenen gehört.

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